Mit 1:4 verlieren die Oberberger gegen Bischmisheim. Das klingt deutlicher als es war, denn das Wipperfelder Team zeigte viel Kampfgeist.
Final FourWipperfelds Badminton-Asse verpassen im Saarbrücker Halbfinale die Sensation

Die Mannschaft des 1. BC Wipperfeld vor dem Final Four 2026 in Saarbrücken.
Copyright: Andreas Lamsfuß
Einerseits Enttäuschung über die Niederlage, andererseits eine Menge Stolz auf viele Glanzmomente einer langen Saison: Nach der Halbfinal-Niederlage gegen Saarbrücken-Bischmisheim ist der Kader des 1. BC Wipperfeld mit gemischten Gefühlen von den Final Four um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft abgereist. Am Samstag verloren die verletzungsgeschwächten Wipperfelder bei favorisierten Saarbrückern mit 1:4.
Samuel Hsiao schiebt Wipperfelder Knock-out noch auf
Im Trikot des BCW gaben Christopher und Matthew Grimley das erste Herrendoppel glatt in drei Sätzen ab(11:4, 11:9, 11:8). Wesentlich knapper endeten das Damendoppel mit Lucia Rodriguez Garcia und Kristin Kuuba (9:11, 11:6, 6:11, 11:6 und 11:7) sowie das erste Herreneinzel mit Léo van Gysel (11:5, 11:8, 6:11, 7:11, 11:6). Mit seinem Sieg im zweiten Herreneinzel (11:13, 11:8, 6:11, 7:11, 11:6) gelang es Samuel Hsiao sogar, den Wipperfelder Knock-out zumindest aufzuschieben. Nach der Niederlage von Lina Hojmark Kjaersfeldt im zweiten Dameneinzel (11:5, 12:14, 11:7, 11:7) war der Finaleinzug 2026 für die BCW-Mannschaft dann aber endgültig abgehakt.
Wipperfelds Vereinschef lobt Kampfgeist seines Teams
Wipperfelds Vereinschef Andreas Lamsfuß sprach angesichts seines durch Verletzungen stark dezimierten Kaders von einem erwartbaren Ergebnis. Zweiter wichtiger Faktor sei der Saarbrücker Heimvorteil gewesen. „Und trotzdem: Unser Team hat wahnsinnig gekämpft, unsere Partien dauerten auch deutlich länger als die des zweiten Halbfinales.“ Nachdem der erste Frust verdaut war, habe die Mannschaft am Samstagabend dann auch völlig verdient noch das Saarbrücker Nachtleben gerockt, verriet Lamsfuß.
Unter dem Strich hätten sich beim BCW in der nun zu Ende gegangenen Saison viele junge Talente etabliert. Das stimme grundsätzlich optimistisch für die nächste Spielzeit in der Bundesliga, so Lamsfuß.
