Eine große Lösung fordert die Bürgerinitiative „keine Park- und WC-Anlage in Burscheid“ und fragt, ob überwachte Autohöfe den Lkw-Fahrern und Logistikunternehmen nicht mehr Schutz und Sicherheit geben. Zwischen Leverkusen und Wuppertal sei der Park-Bedarf für die Brummis weitaus größer. Flächenfraß an verstreuten Stellen sei nicht nachhaltig, das Verfahren nicht mehr zeitgemäß.
SPD-Fraktionschef Klaus Becker, der aus der Logistikbranche kommt, wetterte, dass er gerade einen der schlechtesten Vorträge überhaupt gehört habe. Durch eine Minianlage würden die Probleme im Großraum Köln nicht annähernd gelöst. Die Deges sollte zu ihren Auftraggebern in Land und Bund gehen und sich für innovative Lösungen aussprechen.
Das wäre schon einmal ein Schritt. Aber die Kommunalpolitiker sollten ebenfalls ihre Parteifreunde auf Landes- und Bundesebene für die Burscheider Nöte sensibilisieren. Gerd Pieper, Fraktionsvorsitzender der UWG, stellte erneut die Frage, wo denn die Abgeordneten seien. Nur sie hätten Einfluss.

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Sabine Wurmbach, Fraktionsvorsitzende der Grünen, schoss noch einen Giftpfeil auf das BfB, das sich der gemeinsamen Erklärung der Fraktionen gegen die PWC-Anlage nicht anschloss. „Suchen sie weiter Ostereier im Luchtenbergpark“, rief sie zornig. Effektiv sind solche unsachlichen Sätze nicht.
Wie wäre es stattdessen, wenn Sabine Wurmbach die Handynummern der Landes- und Bundespolitiker der Grünen raussuchte? Sie kann anrufen, das BfB als Verein auf kommunaler Ebene nicht.