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Razzia in NRWSchusswaffe, Bargeld und Drogen in Köln gefunden

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Verdacht des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln: Bei einer Razzia am Dienstagmorgen wurden auch in Köln Wohnungen durchsucht. (Symbolbild)

Köln – Wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln haben über 100 Polizisten, darunter Spezialeinheiten, Bereitschaftspolizei sowie Kripobeamte in den am frühen Dienstagmorgen in Köln, im Rhein-Sieg-Kreis, in Gummersbach, im baden-württembergischen Ortenaukreis sowie im Landkreis Emendingen 19 Objekte sowie ein Schließfach durchsucht und vier Männer (29, 22, 29 und 27 Jahre) verhaftet. Darüber haben Staatsanwaltschaft und Polizei Köln am Dienstagvormittag informiert.

Die Beschuldigten sind demnach dringend verdächtig, als Bande zwischen März und Juni 2020 mit mehreren Hundert Kilogramm Marihuana und sechs Kilogramm Kokain Handel getrieben zu haben.

Razzia: Polizei findet in Kölner Gartenlaube Schusswaffe

Bei den Durchsuchungen in einer Kölner Gartenlaube fanden die Ermittler eine scharfe Schusswaffe. Zudem beschlagnahmte die Polizei in einer Kölner Wohnung in Köln rund 170.000 Euro Bargeld, eine Harley Davidson, drei Rolex-Uhren sowie eine geringe Menge Marihuana. Das Verfahren beruht auf Erkenntnissen durch Encrochat-Auswertungen.

Enchrochat war ein in Europa ansässiger Dienstleistungsanbieter, der Lösungen für Ende-zu-Ende verschlüsselte Instantmessenger und Endgeräte (Krypto-Handys) anbot. Vor allem Mitgliedern der organisierten Kriminalität nutzen die Dienste und Handys zur Planung und Durchführung von Straftaten. Nach einem Ermittlungsverfahren durch Europol zwischen März und Juni 2020 und der Verteilung einer Schadsoftware wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt. (red/lsc)