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Klimaanlage ausgefallenRegionalbahn mit 200 Reisenden strandet auf offener Strecke bei Düren

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Eine Regionalbahn war aus unbekannten Ursachen liegengeblieben. Für die Evakuierung musste eine Ersatzbahn angefordert werden.

Eine Regionalbahn war aus unbekannten Ursachen liegengeblieben. Für die Evakuierung musste eine Ersatzbahn angefordert werden.

Bei dem sommerlichen Wetter stiegen die Temperaturen in der Bahn immer weiter und die Klimaanlage funktionierte nicht mehr.

Zu einem Zwischenfall mit einer Regionalbahn ist es am Freitagabend (22. Mai) bei Düren gekommen. Eine Regionalbahn war auf offener Strecke liegengeblieben und konnte die Fahrt nicht mehr fortsetzen. Ursache war den Angaben der Deutschen Bahn zufolge ein technischer Defekt.

Die 200 Fahrgäste an Bord mussten eine „längere Zeit“ auf die Evakuierung warten, hieß es. Wegen der ausgefallenen Technik habe die Klimaanlage nicht mehr funktioniert. Aufgrund der sommerlichen Hitze am Freitagabend stiegen die Temperaturen in den Abteilen immer weiter.

200 Reisende müssen im Zug auf Evakuierung warten

Gemeinsam mit dem Notfallmanager der Deutschen Bahn verschafften sich eintreffende Einsatzkräfte der Feuerwehr einen Überblick über den Zustand der Reisenden. Es seien Kaltgetränke an die Reisenden ausgegeben worden, so ein Pressesprecher der Feuerwehr Düren. Zudem wurden Türen geöffnet, um für eine bessere Luftzirkulation in der Regionalbahn zu sorgen.

Zwei Fahrgäste seien vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht worden, konnten jedoch nach Begutachtung weiterhin im Zug verbleiben, so der Pressesprecher weiter.

Regionalbahn liegengeblieben: Evakuierung auf offener Strecke

Die Evakuierung musste auf offener Strecke durchgeführt werden. Ein zweiter Zug wurde zum Einsatzort bestellt. Über eine Rampe konnten die 200 Reisenden dann die Bahn verlassen und in einen Ersatzzug umsteigen.

Reisende verlassen die defekte Regionalbahn über eine Rampe.

Reisende verlassen die defekte Regionalbahn über eine Rampe.

Den Menschen ging es den Umständen entsprechend gut, doch die meisten Reisenden hätten sich vermutlich einen schöneren Start ins lange Pfingstwochenende vorstellen können.

Im Einsatz waren rund 30 Kräfte der Feuerwehr Düren, der Einsatzleitdienst der Feuerwehr, der Rettungsdienst, der leitende Notarzt sowie die organisatorische Leitung Rettungsdienst. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst und dem Notfallmanager der Deutschen Bahn sei koordiniert und reibungslos verlaufen, hob der Pressesprecher hervor. (jv)