Starkes Algenwachstum in Badegewässern: Um derartige Probleme, wie es sie derzeit im Ruhrgebiet gibt, muss sich der Kreis nicht sorgen. An Strunde und Sülz gibt es keine stehenden Gewässer, die offiziell für das Baden freigegeben sind. Daher messen die Behörden auch nicht nach, ob Algen wachsen. Drei größere, ganz unterschiedliche stehende Gewässer gibt es: Da ist zum einen die idyllisch gelegene Grube Cox im Naturschutzgebiet zwischen Bergisch Gladbach und Bensberg, wo absolutes Badeverbot herrscht.
Daneben der rund sieben Hektar große Teich an der Saaler Mühle, an dem geangelt wird. Und der Feuerlöschteich in Bensberg hinter dem Baumarkt. Die beiden ersten Gewässer sind eher tief, daher gab es zuletzt keine Probleme mit Algen. Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigten, dass es längere Hitzeperioden braucht, bevor die Algen stark zu wachsen beginnen.
Dagegen finden sich im Bensberger Teich relativ viele Algen. Aber da das Gewässer nicht genutzt wird, bleibt der Teich sich selbst überlassen. Klar ist: Als Schwimmbecken ist er völlig ungeeignet. (tf)
