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FahrradstraßeAnwohner in Frankenforst schreiben an den Bürgermeister

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Symbolische Eröffnung und Begehung Fahrradstraße Hasenweg  Nachtigallenstraße, 
Treffpunkt Haltestelle Kippekausen Ecke Nachtigallenstraße Ottostraße
Dr, Bernhard Beckermann rote Jacke

Symbolische Eröffnung der Fahrradstraßen Nachtigallenstraße und Hasenweg am 7. Oktober 2025

Anwohner der Nachtigallenstraße in Bergisch Gladbach fordern Auskunft zur Umwidmung ihrer Wohnstraße in eine Fahrradstraße

Post von der Anwohnergemeinschaft der Nachtigallenstraße im Bergisch Gladbach Stadtteil Frankenforst hat Bürgermeister Marcel Kreutz (SPD) erhalten. In der von zwölf Anwohnenden unterschriebenen Mitteilung geht es um die Umwidmung der Wohnstraße zur Fahrradstraße, im vergangenen Jahr von der Stadt vorgenommen. Nachdem das Verwaltungsgericht Köln die Umwidmung des benachbarten Hasenwegs zur Fahrradstraße als rechtswidrig beanstandet habe, sei man davon ausgegangen, dass auch die Nachtigallenstraße vom Beschluss betroffen sei.

Zahlen fehlen

Wie berichtet, hatten die Verwaltungsjuristen einer Eingabe von Anwohnern des Hasenwegs zugestimmt und festgestellt, dass die Stadt nicht in ausreichender Menge Daten zum fließenden Verkehr erhoben habe. Demnach erlaube eine nur einmalige Verkehrszählung (wie am Hasenweg) keine belastbare Prognose, ob und wie sich die Verkehrsströme bei einer Fahrradstraße änderten. Die Anwohner der Nachtigallenstraße beantragen in ihrem Brief Einsichtnahme in die Ergebnisse der vorgenommenen Verkehrszählung.

Höflich wird um Übersendung der entsprechenden Ergebnisse gebeten. Vorsorglich werden das Verwaltungsverfahrensgesetz und das Informationsfreiheitsgesetz NRW zur Einsichtnahme in Akten der Verwaltung aufgeführt. Auch das Thema Geld wird angesprochen: Die Stadt solle der Anwohnerschaft des Nachtigallenwegs mitteilen, wie groß der finanzielle Aufwand zur Umgestaltung der Wohnstraße gewesen ist.

Große Eile

Offenbar habe, so erklären es die Anlieger, große Eile innerhalb der Verwaltung geherrscht, um die beiden Wohnstraßen noch unmittelbar vor der Kommunalwahl im vergangenen September als Fahrradstraßen freizugeben. Farbige Markierungen waren im Vorfeld großflächig auf die Fahrbahn aufgetragen, mehrere Dutzende Verkehrsschilder neu angebracht worden. Was sei der Mehrwert der Umwidmung gewesen? Das fragen die Anwohnenden den Bürgermeister.

Es hätte auffallen müssen, dass die Nachtigallenstraße seit jeher Zuweg für Autofahrer nach Kippekausen sei und der Autoverkehr den Radverkehr um das 20- bis 30-fache übersteige. Offenbar sei es den Verantwortlichen nur um das plakative Bemalen der Fahrbahnen in Kreuzungsbereichen gegangen.