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Fürs EhrenamtBergisch Gladbacher Kinder- und Jugendpreis ausgelobt

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Horst Gellert, Dr. Ralph Laske, Karin Gellert (alle Gellert-Stiftung), Marc Weisener (Hahn-Gruppe) und Petra Liedmann vom Jugendamt der Stadt stehen vor einer Steintreppe.

Sie hoffen auf viele Bewerbungen: (v.l.) Horst Gellert, Dr. Ralph Laske, Karin Gellert (alle Gellert-Stiftung), Marc Weisener (Hahn-Gruppe) und Petra Liedmann vom Jugendamt der Stadt.

Die Gellert-Stiftung und die Hahn-Gruppe aus Bergisch Gladbach loben ein Preisgeld von 1500 Euro plus ein Projekt-Budget von 20.000 Euro aus.

„Es geht darum, dass wir helfen wollen“, sagt Horst Gellert. Mit seiner Frau Karin ist der Bergisch Gladbacher Träger der Gellert-Stiftung, die jetzt gemeinsam mit der Hahn-Gruppe den „Bergisch Gladbacher Kinder- und Jugendpreis“ auslobt.

Worum geht es dabei? Bis 31. Juli können sich Personen und Institutionen aus Bergisch Gladbach bewerben, die im vergangenen Jahr ehrenamtlich Projekte für benachteiligte Kinde und Jugendliche aus der Kreisstadt organisiert haben.

Wir wollen honorieren, dass sich jemand ganz persönlich und privat einbringt.
Horst Gellert, Gellert-Stiftung

„Wir wollen honorieren, dass sich jemand ganz persönlich und privat einbringt“, erklärte der Stifter am Freitag bei einem Pressetermin im Kleinen Ratssaal des Historischen Rathauses. Dotiert ist der Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro. Zusätzlich wird der Preisträger ein Budget von 20.000 Euro für neue Aktivitäten erhalten. Diese Summe kommt je zur Hälfte von der Gellert-Stiftung und von der Hahn-Gruppe, einer seit drei Jahrzehnten in Bergisch Gladbach tätigen Immobilien- und Fondsverwaltung, gegründet von Michael Hahn.

Über persönliche Kontakte sei die Kooperation entstanden, berichtete Marc Weisener, Investor Relations und Kommunikation bei der Hahn-Gruppe, beim Pressegespräch. Der Preis, so Horst Gellert, soll zu einer festen Institution und Marke in Bergisch Gladbach werden und jedes Jahr verliehen werden. Die Höhe des Budgets, zunächst mit 20 000 Euro, werde sich je nach Erfahrungswerten entwickeln.

Stadt Bergisch Gladbach unterstützt Jugendpreis

„Mit dieser Summe kann man viel machen“, sagte Gellert. Die Initiatoren wollten motivieren, zum Beispiel Projekte in Kitas, Schulen und Vereinen zu fördern sowie dazu aufrufen, dass sich Menschen ganz persönlich in der Kinder- und Jugendhilfe einbringen. „Wir finden, dass dies eine tolle Idee ist“, sagte Petra Liedmann, Leiterin der Abteilung Kinder,- Jugend- und Familienförderung im Jugendamt der Stadt. Die Stadt unterstütze den Bergisch Gladbacher Kinder- und Jugendpreis ausdrücklich.

Viele Förderprojekte hat die in Bergisch Gladbach ansässige Gellert-Stiftung in den vergangenen Jahren unterstützt – in Bergisch Gladbach und international. Vor Ort etwa den Kürtener Verein anea moni, der benachteiligten Kindern und Jugendlichen hilft. Auch das Gladbacher Projekt „Migrantenkinder bekommen Unterstützung“ gehört dazu, ebenso die Mädchenberatungsstelle von „Frauen helfen Frauen“.

In Indien und Nepal, auf den Philippinen und in Swasiland war die Stiftung ebenfalls aktiv, teils mit Partnern wie der hiesigen Bono Direkthilfe und Don Bosco Mondo aus Bonn. Dem Vorstand gehören neben Horst Gellert der Mediziner Dr. Ralph Laske und Rechtsanwalt Sören Riebenstahl an. Das Kuratorium ist besetzt mit Karin Gellert, Professor Dr. Gregor Thüsing und Pater Clemens Schliermann. Der Preis wird im Oktober verliehen, mit einem Festakt im Ratssaal Bensberg.

Vorschläge mit Beschreibung der Aktivitäten an: Gellert-Stiftung, Welscher Heide 30, 51429 Bergisch Gladbach. Auch per Mail sind Bewerbungen möglich, gellert-stiftung@t-online.de

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