- Die Politik in Bergisch Gladbach diskutiert über den Anteil von gefördertem Wohnraum.
- Wohnraum für Menschen mit geringerem Einkommen zu schaffen ist wichtig, meint unser Autor.
- Ein Kommentar.
Bergisch Gladbach – 30, 25, 20, 15. Oder vielleicht doch 35? Nein, ein Feilschen um die Quote darf es beim Handlungskonzept Wohnen nicht geben. Dafür ist die Materie zu wichtig.
Sie greift tief ein in das Leben der Bergisch Gladbacher Bürgerinnen und Bürger. Bei allen neuen Bebauungsplänen, die neu aufgelegt werden, kleinen und großen, spielt die verpflichtende Quote für geförderten Wohnungsbau eine bedeutende Rolle.
Quote für preisgedämpftes Wohnen abgelehnt
Das wird auch später beim Jahrhundertprojekt Zanders so sein, denn auch für Zanders geht es nicht ohne einen Bebauungsplan. Wohnraum für Menschen zu schaffen, die über ein geringeres Einkommen verfügen, ist daher wichtig. Die Quote sollte passen, nein sie muss passen, um die Wohnungsnot zu lindern.
Dass städtische Planer und Ampel die Idee der CDU rundweg ablehnen, auch preisgedämpften Wohnungsbau mit einer Quote zu fördern, ist schade. Bei den heutigen Immobilienpreisen fühlen sich auch Menschen mit mittlerem Einkommen wie Geringverdiener, und die Preise galoppieren weiter nach oben. Vor einer Ablehnung könnten die Rechtsexperten der Stadt gerne einmal untersuchen, ob eine Quote für das preisgedämpfte Wohnen tatsächlich nicht durchzubringen ist.
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Wenn dies so sein sollte, wäre es zu akzeptieren. Aber es wurde im Vorfeld intensiv geprüft auf Machbarkeit. Zeit für eine Rechtsprüfung sollte sich die Stadt nehmen und gegebenenfalls neue Schlüsse daraus ziehen. Egal ob geförderter oder preisgedämpfter Wohnungsbau: Auf lange Sicht wird die Nachfrage das Angebot an Wohnungen deutlich überschreiten. Die Folgen werden noch dramatischer werden.



