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Bergisch GladbachSchwerbewaffnete Polizisten suchen nach Drogen am Mordtatort

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Hanf-Pflanzen (Cannabis) in einem Garten. (Symbolfoto)

Bergisch Gladbach – Mit mehreren Einsatzfahrzeugen und Spürhunden rückte die Polizei am Dienstag in das Haus in Schildgen vor, in dem im Juni 2014 zwei Frauen mit dem Beil erschlagen worden waren. Die Beamten kamen in neutralen Fahrzeugen. Teilweise waren sie schwer bewaffnet.

Wie die Bergisch Gladbacher Polizei auf Anfrage erklärte, hatte die Durchsuchung aber nichts mit dem Doppelmord von 2014 zu tun. Die Beamten waren auf der Suche nach Drogen – deshalb auch die Spürhunde. Es gab Spekulationen, ob das Haus von Drogensüchtigen und deren Händler genutzt worden sein könnte.

In dem Fall von 2014 war ein Handwerker wegen Mordes an den zwei Frauen verurteilt worden.

Allerdings wurde das Urteil wegen eines Formfehlers bei der Urteilszustellung aufgehoben. Der Fall wird neu verhandelt. (nie)