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Kiebitzstraße in FrankenforstStadt Bergisch Gladbach fällt fast alle Bäume

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Robinienfällung Frankenforst

An der Kibitzstraße in Frankenforst müssen Robinien gefällt werden.

Bergisch Gladbach – Das ist bitter für die Freunde der Robinien: An der Kiebitzstraße im Stadtteil Frankenforst fällt die Stadt nahezu alle Bäume. Am Mittwoch, 31. August, beginnen bereits die Fällarbeiten. Neun Robinien, alle zwischen 15 und 20 Meter hoch, müssen gefällt werden. Damit wird sich das Straßenbild in Frankenforst deutlich verändern.

Die Standsicherheit der Bäume sei nicht mehr gewährleistet, berichtet die Stadt in einer Mitteilung am Dienstag. Anwohner seien mit Infozetteln informiert. Zeitweilig müsse es Halteverbote aufgrund der Fällung geben. Als Ersatz wird die Stadt 17 Bäume neu setzen. Ob dies in der Kiebitzstraße geschieht, ist von der Stadt noch nicht entschieden.

Gladbach: Möglicherweise Tiefbauarbeiten notwendig

Die Baumscheiben müssten neubeplant werden, möglicherweise sind zur Neupflanzung auch Tiefbauarbeiten erforderlich. Von einer gründlichen Untersuchung des Straßenraums spricht die Stadt. Denkbar wäre eine Herbstpflanzung 2023.

Äußerlich erschienen die Robinien vital, sagt Stadtgrün-Leiter Christian Nollen. Baumkontrolleure der Stadt seien Anzeichen einer mangelhaften Standsicherheit nachgegangen, dann sei ein Sachverständigenbüro eingeschaltet worden. Mittels Zugversuchen – dabei wird mit Stahlseilen eine Windbelastung simuliert – habe das Fachbüro gemessen.

Einkürzen der Kronen rettet Bäume nicht

Im Juni 2022 erstmals an einer ersten Einblättrigen Robinie. Die Werte hätten „bei weitem nicht die erforderlichen Werte erreicht“, berichtet die Verwaltung. Auch das Einkürzen der Baumkrone, und damit des „Windsegels“ hätte die Standsicherheit nicht wiederherstellen können. „Eine Fällung ist zeitnah durchzuführen“, zitieren die städtischen Baumexperten aus dem Gutachten. Ein zweiter Termin mit Zugversuchen folgten, diesmal für die übrigen Bäume.

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Das Ergebnis: Keine der Robinien sei standsicher. Aufgrund des Eingriffs ins Ortsbild informierte Stadtgrün auch Bürgermeister Frank Stein. Er habe anschließend mit Bedauern sein Einverständnis gegeben.