In der Nacht zum Samstag (28.3.) löste ein Heimrauchmelder einen Feuerwehreinsatz in der Innenstadt von Bergisch Gladbach aus.
Rauch im KellerFeuerwehr evakuiert Bergisch Gladbacher Wohnheim in der Nacht

Dieses Haus in der Bergisch Gladbacher Stadtmitte evakuierte die Feuerwehr in der Nacht auf Samstag (28.3.).
Copyright: Feuerwehr GL
Mitten in der Nacht auf Samstag (28.3.) schrillt der Alarm: Ein Heimrauchmelder schlägt an, wenig später rücken Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht zur Hauptstraße in der Bergisch Gladbacher Innenstadt aus. Für die Bewohner eines Hauses für Betreutes Wohnen beginnt damit eine bange halbe Stunde.
Um kurz nach Mitternacht geht der Notruf bei der Leitstelle ein. Zunächst machen sich Einsatzkräfte der Feuerwache 1 auf den Weg. Doch schon bei ihrer Ankunft wird klar, dass die Lage ernster ist als zunächst angenommen: Aus dem Keller dringt Rauch. Weil sich zu diesem Zeitpunkt sieben hilfebedürftige Menschen im Gebäude befinden, wird die Alarmstufe erhöht – weitere Kräfte werden nachgefordert.
Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Mit Hochdruck beginnen die Feuerwehrleute, das Gebäude zu sichern und die Bewohner ins Freie zu bringen. „Die Menschen konnten schnell in Sicherheit gebracht und vom Rettungsdienst gesichtet werden“, berichtet Feuerwehrsprecher Elmar Schneiders. Für die Betroffenen zählt in diesem Moment vor allem eines: raus aus dem Gebäude, weg vom Rauch.
Vor dem Haus kümmern sich Rettungskräfte um die Bewohner. Sie werden untersucht und anschließend vorübergehend in Fahrzeugen der Feuerwehr betreut, geschützt vor der kühlen Nachtluft. Die Erleichterung ist groß: Niemand wird verletzt.
Verrauchung an der Heizungsanlage könnte Ursache gewesen sein
Währenddessen gehen die Einsatzkräfte der Ursache auf den Grund. Im Keller stoßen sie auf eine Verrauchung im Bereich der Heizungsanlage. Die Anlage wird vorsorglich abgeschaltet. Um sicherzugehen, dass keine weitere Gefahr besteht, wird zusätzlich ein Schornsteinfeger hinzugezogen. Parallel dazu kontrolliert die Feuerwehr alle Wohnungen im Gebäude.
Nach und nach entspannt sich die Lage. Gegen 1.30 Uhr gibt die Feuerwehr Entwarnung: Die Bewohner können zurück in ihre Wohnungen. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
Damit der Schutz im übrigen Stadtgebiet trotz des Großeinsatzes gewährleistet bleibt, besetzen andere Einheiten vorübergehend die verwaisten Feuerwachen. Für die Bewohner an der Hauptstraße endet die Nacht schließlich glimpflich – dank eines Rauchmelders, der rechtzeitig Alarm geschlagen hat.

