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Neues KonzeptEissporthalle kann nicht nur mit Ehrenamtlern betrieben werden

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Spaß auf dem Eis für die ganze Familie – das will der Gladbacher Eissportverein auch in Zukunft ermöglichen.

Bergisch Gladbach – Der Eissportverein Bergisch Gladbach ist überzeugt, dass er die Eissporthalle betreiben kann. Jörg Scholtz vom Vereinsvorstand im Gespräch mit dieser Zeitung: „Es ist eine organisatorische Herausforderung, aber wir werden das schaffen.“ Der bisherige private Betreiber hatte keine wirtschaftliche Perspektive mehr gesehen. Die gesamte Immobilie ging – weil Erbaurecht – wieder in den Besitz der Stadt über (wir berichteten).

Der Gladbacher Eissportverein hat rund 150 aktive Mitglieder. Scholtz: „Das sind natürlich nicht sehr viele.“ Aber im Verein gebe es sehr viel betriebswirtschaftliches Wissen. Zusammen werde an einem Konzept für die Halle gearbeitet. „Selbstverständlich“ werde die Halle weiter für die Öffentlichkeit geöffnet bleiben. Deshalb werde es auch weiterhin Angestellte geben. Noch einmal der Vorsitzende: „Wir werden den Betrieb der Halle auf keinen Fall mit Ehrenamtlern fortführen können.“

Änderung der Arbeitsverträge

Die Arbeitsverträge werden entsprechend geändert, beziehungsweise neu aufgesetzt. Klar sei für den Verein, dass es von der Stadt keinerlei finanzielle Unterstützung geben wird. Das habe Bürgermeister Lutz Urbach in den Gesprächen mit dem Verein immer betont. Richtig sei gleichwohl, dass es einen Sanierungsstau gebe. Das Eis werde zum Beispiel vergleichsweise teuer, weil es sehr stromverbrauchend produziert werde.

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Der Verein rechnet damit, dass er – im Gegensatz zu einem privaten Unternehmer – Vorteile bei der Besteuerung sowie bei öffentlichen Förderungen für Investitionen habe.

Buchungsanfragen für die Halle

Und es gebe bereits Buchungsanfragen für die Halle aus dem Umland. Man sei für jede Unterstützung dankbar. Es gehe darum, das Angebot des Eissports, insbesondere für Kinder und Jugendliche, in Gladbach zu erhalten.

Der Schulausschuss wird heute, 17 Uhr, im Bensberger Ratssaal öffentlich über das Thema beraten.