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Bilanz nach KarnevalssonntagPolizei beschreibt Straßenkarneval in Rhein-Berg als friedlich

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Mitglieder einer Einsatzhundertschaft der Polizei stehen am Karnevalszug Bergisch Gladbach auf dem Konrad-Adenauer-Platz.

Für den Gladbacher Zoch hatten die Kreispolizei Verstärkung von einer Einsatzhundertschaft hinzugezogen. Es blieb allerdings ruhig.

Am Sonntag mussten Ordnungshüter nach eigenen Angaben nicht einschreiten – Kein einziger Platzverweis in Bergisch Gladbach.

„Der bisher überwiegend friedliche Verlauf der Karnevalszüge hat sich fortgesetzt“, zieht Polizeisprechjer Christian Tholl an Rosenmontag Zwischenbilanz. Der Karnevalssonntag sei „durchweg so friedlich und problemlos gewesen, wie man es sich im Karneval nur wünschen kann“, so Tholl weiter.

Auch am Karnevalssonntag hat die Polizei Rhein-Berg wieder sämtliche Karnevalszüge in der Region begleitet und bei den größeren Zügen zusammen mit den Ordnungsämtern und beauftragtem Security-Personal für Sicherheit an den Zugwegen gesorgt.

Die Polizei musste an diesem Karnevalssonntag bei keiner Veranstaltung aktiv einschreiten, zeigte jedoch ständig Präsenz und sprach auffällige Personen präventiv frühzeitig an.
Christian Tholl, Pressesprecher der Polizei Rhein-Berg

Die Polizei musste an diesem Karnevalssonntag nach eigenen Anagben bei keiner einzigen Veranstaltung aktiv einschreiten, sie habe jedoch ständig Präsenz gezeigt und „auffällige Personen“ präventiv frühzeitig angesprochen, erläutert Tholl.

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach fand traditionell der größte Zug im Kreis mit einer geschätzten Zuschauerzahl im oberen fünfstelligen Bereich statt. „Bei diesem Einsatz hat die Kreispolizeibehörde neben vielen eigenen Kolleginnen und Kollegen auch in diesem Jahr erneut Unterstützung von Kräften der Bereitschaftspolizei erhalten“, so Rhein-Bergs Polizeisprecher. Auch das Ordnungsamt sei am Zugweg mit zahlreichen Mitarbeitenden präsent gewesen, ebenso wie eine große Anzahl an beauftragten Mitarbeitenden einer Sicherheitsfirma.

Zwei Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes gehen mit einem Security-Mitarbeiter den Gladbacher Zochweg entlang.

Beim Gladbacher Zoch wurden Mitarbeitende des städtischen Ordnungsamtes von Security-Mitarbeitenden (l.) unterstützt

„Erfreulicherweise musste trotz großer Zuschauerzahl keine einzige Person mit einem Platzverweis nach Hause geschickt werden“, zieht Polizeisprecher Tholl Bilanz. Während der Veranstaltung habe nach Angaben des Einsatzleiters, des Ersten Polizeihauptkommissars Carsten Fischer, lediglich eine Strafanzeige wegen eines Diebstahls aufgenommen werden müsssen, so Tholl. Weitere Straftaten seien nicht bekannt geworden.

Auch Karnevalszüge in Orten rund um die Kreisstadt verliefen laut Polizei ruhig

Genauso unproblematisch und friedlich wie der Bergisch Gladbacher Zug verliefen laut Polizei sowohl der Karnevalszug in Overath-Mitte als auch die kleineren Karnevalszüge in Bergisch Gladbach-Sand, Rösrath-Hoffnungsthal, Rösrath-Forsbach, Overath-Immekeppel und Overath-Heiligenhaus.

„Allesamt wurden ebenfalls durch Polizeikräfte begleitet, zumeist aus dem Bezirksdienst“, so Polizeisprecher Tholl. „Ein Einschreiten war aber auch bei diesen Veranstaltungen nicht erforderlich.“ Zu Straftaten sei es im Zusammenhang mit all diesen Zügen nach bisherigem Kenntnisstand nicht gekommen.

Die Karnevalssession findet mit dem heutigen Rosenmontag (16.02.) ihren Höhepunkt und auch bei den restlichen Karnevalszügen, unter anderem in Overath-Steinebnbrück, Odenthal-Blecher, Kürten-Dürscheid und Rösrath-Mitte, wird die Polizei Rhein-Berg nach eigenen Angaben vor Ort sein und ihrerseits „alles dafür tun, dass es weiterhin so friedlich bleibt“.