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Biolandwirt überraschtLandwirte im Bergischen fahren bessere Ernte als andernorts ein

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Biolandwirt Stefan Becher beim Ernten von Winterroggen auf einem Feld bei Overath-Lölsberg.

Rhein-Berg – Magere Ernte wegen Trockenheit? „Für das Bergische kann ich das so nicht bestätigen“, sagt Landwirt Stefan Becher, der vor dem Sommerregen noch seinen Winterroggen auf den Höhen über dem Aggertal gedroschen hat und anschließend noch Kollegen bei der Ernte von Sommergerste half.

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Der Er6trag beim Winterroggen war gut, sagt Biolandwirt Stefan Becher.

Es sei zwar häufig trocken und auch heiß gewesen, „aber es hat zumindest bei uns im Bergischen immer noch rechtzeitig geregnet“, zieht der Overather Landwirt  Bilanz. „Bei meinem Roggen habe ich  etwas über fünf Tonnen pro Hektar geerntet“, sagt der Landwirt, „das ist für einen Bioland-Betrieb wie unseren schon sehr gut.“

Gute Erträge auch bei Hafer und Erbsen

Auch bei Hafer, Erbsen und Triticale – einer Mischung aus Roggen und Weizen, die Becher für die Fütterung seiner Hühner benötigt – seien die Erträge gut gewesen. Auch der Dinkel ist bereits geerntet. „Jetzt kommt nur noch der Buchweizen Anfang September.“ 

41 Hektar Ackerland bewirtschaftet Becher rund um seinen Hof in Overath-Cyriax. Zu dem Vollerwerbsbetrieb gehören außerdem 39 Hektar Grünland, auf dem Becher seit einigen Jahren auch Hühnermobile im Einsatz hat.

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In diesen Tagen ist er unterdessen vor allem mit dem Mähdrescher unterwegs gewesen. Denn auch für Ackerbau ist das Bergische  gar nicht so ungeeignet, wie mancher bisweilen glauben mag.