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VeranstaltungBurscheider schätzen ihren Martinsmarkt vor der Haustür

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Vor allem für Kinder wurde auf dem Burscheider Martinsmarkt viel geboten.

Vor allem für Kinder wurde auf dem Burscheider Martinsmarkt viel geboten.

Zahlreiche Menschen genossen bei gutem Wetter ein paar unbeschwerte Stunden auf dem Marktplatz

Die Luft war klar und kalt, der Himmel blau und sogar die Sonne ließ sich blicken. Perfekte Bedingungen für den sechsten Martinspark 2026 auf dem kleinen Marktplatz in Burscheid. Entsprechend schnell füllte sich der Platz. Kinder freuten sich vor allem über ein Karussell, den Stand von Bayer 04 Leverkusen und Entchenangeln, während sich die Erwachsenen Stände mit Handarbeit besuchen konnten.

Schüler und Schülerinnen sammeln Geld für ihren Abschluss

Zur Verpflegung trugen auch Schülerinnen und Schüler der Johannes-Löh-Gesamtschule bei. An zwei separaten Ständen verkauften die Klassenstufen neun und zehn Waffeln, Kuchen und Lose – der Erlös sollte den Abschlussfeiern zugutekommen.

Michaela Hugendick unterstützte mit einer weiteren Mutter die Schüler vor Ort. „Wir wechseln uns ab“, erklärte sie. „Der Erlös ist für den Abschluss“, erklärten Sabrina Waldner und ihr Sohn Matteo, der erst die neunte Klassenstufe besucht. „Wir haben schon etwas früher angefangen.“

Weckmänner sind gratis

Der Veranstalter Burscheid live e. V. bot an seinem Stand Kinderschminken und von der Bäckerei Kretzer gespendete Weckmänner an. Laura Costa, die das Schminken übernommen hatte, war gut beschäftigt. Ein Mädchen bekommt etwa ein Pferdchen auf das Gesicht gezaubert. Mutter Sophie Strauß schaut zu: „Ich finde die Veranstaltungen toll“, sagte die Burscheiderin. Sie wünsche sich, dass die Veranstaltung erhalten bleibe. Gerade, weil sie kein Auto habe, sei es „toll  wenn etwas zentral stattfindet, besonders auch für mein Kind“.

Martinslieder auf dem Markt

Zur musikalischen Untermalung kam ein Musikduo aus Vater und Sohn vorbei, die mit Posaune und Trompete Martinslieder zum Besten gaben. Die Musik- und Orchesterschule hatte die beiden stellvertretend geschickt, da die Schule selbst zeitgleich ein Konzert spielte.