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SolarhangPatrick Pütz plant sein Kürtener Projekt weiter

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Der Solarhang an der Wipperfürther Straße in einer Visualisierung

Der Solarhang an der Wipperfürther Straße in einer Visualisierung

In Kürten läuft das Projekt Solarhang weiter, Unternehmer Patrick Pütz sucht den Kontakt zu den Fraktionen

Das Projekt „Solarhang“, das Unternehmer Patrick Pütz mit seiner E-Grün GmbH in Kürten umsetzen möchte, nimmt in diesen Wochen weiter Gestalt an. Pütz spricht davon, dass er die Pläne für die Ladestation für E-Autos an der Wipperfürther Straße gegenüber vom Rathaus „konsequent“ weiter verfolge. 13 oder 14 Ladeplätze für E-Autos sollen in einer separaten Fahrspur entstehen, der Hang für das Vorhaben in Teilen abgetragen werden.

Auf Bremse getreten

Zuletzt hatte die Politik etwas auf die Bremse getreten, im Planungsausschuss hatten CDU- und AfD-Vertreter eine Beschleunigung des Verfahrens abgelehnt. Bei der CDU seien noch zahlreiche Fragen offen, einige Politiker befürchteten, dass am Ende eine Bauruine im Dorf stehe. Patrick Pütz will diese Bedenken ausräumen. „Die CDU hat mich bereits eingeladen, das überarbeitete Konzept vorzustellen, sobald die Abstimmung mit der Gemeinde erfolgt ist“, sagt Pütz.

Er werde im Gespräch mit den Fraktionen gezielt auf die Befürchtungen einer Bauruine eingehen. Auch wolle er die Kalkulation seines Projekts offenlegen und ein, so Pütz, erfahrenes Unternehmen präsentieren, welches die Hangsicherung fachgerecht ausführen könne. Der Unternehmer weiter: „Ein entsprechendes Angebot liegt mir hierzu bereits vor.“

Geologische Aspekte

Verschiedene geologische Untersuchungen hatte Pütz in den vergangenen Monaten für das Hanggelände in Auftrag gegeben. Dass es in den vergangenen Wochen eher ruhig um das Projekt gewesen sei, begründet Pütz auch mit der Vielzahl an Projekten, die er parallel plane. Außerdem habe er die Planer in der Kürtener Verwaltung nicht während der wichtigen Phase beim Schulprojekt behindern wollen. Inzwischen habe er eine 3D-Visualisierung des Projekts vorliegen. Sobald die Detailplanung vollständig abgeschlossen sei, werde er die nächsten Schritte eng mit der Gemeinde abstimmen.

Bei den möglichen Besuchen in den Fraktionen plane er, den verantwortlichen Ingenieur der beauftragten Fachfirma zur Sitzung mitzunehmen. Möglicherweise werde er in den Fraktionen auch die potenziellen Investoren vorstellen, die das Projekt unterstützten. Pütz plant acht 11-kW-Lader, vier 22 kW-Lader, einen 80- oder zwei 50 kW-Schnelllader.

Die Stationen mit geringerer Kapazität sollen es Mitarbeitern von Firmen und Behörden rund um den Ortskern ermöglichen, ganztägig ihr Fahrzeug zu laden, die etwas stärkeren Station dienten für Halbtagsbeschäftigte. Die 50 kw-Lader sollen es ermöglichen, während eines kurzen Behördengangs eine größere Menge an Energie zu laden.