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LeichlingenKlimaaktionsplan mit E-Autos

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In Burscheid gibt es schon städtische Dienstwagen mit Elektromotor und eine Stromtankstelle vor dem Rathaus.

Leichlingen – Neubauprojekte der Stadt wie das Hallenbad, Fahrzeug-Beschaffungen, Verkehrsplanung und Flächennutzung will die Leichlinger CDU verstärkt unter Umweltaspekten betrachten und zu einem Klimahandlungsplan für die Blütenstadt verknüpfen. Dazu haben die Christdemokraten mit einem Antrag zur Umstellung des städtischen Fuhrparks auf Wasserstoff-Antriebe und Elektro-Fahrzeuge nun einen weiteren Baustein geliefert.

In dem von Patrick Imcke und Ratsherr Andreas Heusner eingereichten Antrag wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die Kosten zu prüfen und darzulegen, die eine energetische Modernisierung der Fahrzeugflotte auslösen würde.

Stromtankstelle fehlt

Untersucht werden soll, welche Fahrzeuge sofort durch emissionsfreie Alternativen ersetzt werden könnten, was ein Austausch unter Berücksichtigung der Verkaufserlöse für die bisher betriebenen Modelle kosten würde, ob sich Betriebs- und Wartungskosten dadurch erhöhen und ob es in der Region genügend Wasserstoff-Tankstellen gäbe. Allerdings gibt es bis heute in Leichlingen auch noch keine einzige öffentliche Stromtankstelle für E-Autos.

Ihren Vorstoß versteht die CDU als konkreten Schritt zu einem klimaneutralen Leichlingen. Auch die Stadt müsse ihren Beitrag dazu leisten, Treibhausgase zu vermeiden und Vorbild für private Haushalte sein. Um einen Kaufanreiz zu schaffen, wird zudem vorgeschlagen, Elektro- und Wasserstoffautos verlängerte Parkzeiten einzuräumen.

Zu ihrem Aktionsplan zählt die CDU auch den Aufbau von Nahwärmenetzen, die Renaturierung versiegelter Flächen, die Begrünung von Bushaltestellen und die Förderung naturnaher Gärten. Fraktions-Vorsitzender Helmut Wagner. „Wir haben in der Vergangenheit bereits den Bürgerbus Witzhelden mitinitiiert, uns für den Erhalt des neuen und alten Stadtparks eingesetzt, uns für die Teilnahme am European Energy Award stark gemacht und den Antrag zum klimaneutralen Neubau des Blütenbades gestellt. Mit dem Klimahandlungsplan gehen wir den nächsten Schritt.“ (hgb)

BEGRÜNTE BUSHALTESTELLEN

Wenn in Leichlingen neue Unterstände an Bushaltestellen aufgebaut oder alte Wartehäuschen ersetzt werden, sollen sie künftig stets begrünte Dächer bekommen. Das hat der Verkehrsausschuss im vergangenen Jahr als Mosaikstein einer klimafreundlichen Stadtgestaltung mehrheitlich beschlossen. Das Vorhaben geht auf einen Antrag der CDU-Fraktion zurück und gilt für den innerstädtischen Bereich von Leichlingen und Witzhelden. Eine nachträgliche Begrünung der vorhandenen Unterstände ist wegen der vorhandenen Satteldächer laut Verwaltung nicht sinnvoll, da zu teuer, weil Dächer und Scheiben komplett ausgetauscht werden müssten. (hgb)