Leichlingen – Der Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises als Kommunalaufsicht hat den Leichlinger Haushalt 202 genehmigt. Das wurde der Stadt am Freitag schriftlich mitgeteilt.
Bereits am Vorabend gab der Rat in nichtöffentlicher Sitzung grünes Licht für die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen Glasfaserkabeln. Bis ans Haus sollen die Glasfaseranschlüsse gelegt werden. Nach langen Vertragsverhandlungen stimmte der Rat den Plänen der Stadtwerke zu, das FTTC-Netzes (Fibre to the Curb) an das Unternehmen Primevest zu verkaufen. Die Stadtwerke hatten dieses Netz mit Netcologne für drei Millionen Euro aufgebaut. Wie Bürgermeister Frank Steffes erklärte, gibt es eine Zusatzverpflichtung. Gäbe es eine Mindestanzahl von Verträgen, sei Primevest verpflichtet, auszubauen. Außerdem müsse Netcologne der Transaktion an den Kapitalgeber Primevest und Netzbetreiber Novanetz zustimmen. Da ist Steffes aber zuversichtlich. Witzhelden wird am Anfang des Glasfaseranschlusses stehen und soll zuerst an das Turbo-Datennetz mit bis zu 1000 Mbit gehen, wenn denn 600 Haushalte mitmachen. Für diese ist der Service kostenlos.
Das Höhendorf soll von Flamerscheid bis Altenbach mit Glasfaserkabeln bis in die Wohnung versorgt werden. Dafür will Primevest zwei Millionen Euro ausgeben. (JAN)