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EröffnungskonzertOdenthaler Kammerkonzerte starten mit „Bergische Schätze“ in die Saison

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Sieben Männer und Frauen stehen in einem Saal. Sie sind schwarz gekleidet und halten klassische Musikinstrumente in der Hand.

Die Odenthaler Kammerkonzerte starten in die Saison 2026/27. Der künstlerische Leiter Georg Heimbach (3.v.r.) mit Ensemble.

Der Förderverein bietet 2026/27 wieder fünf Konzerte. Los geht es am Sonntag, 13. September. Karten sind bereits jetzt erhältlich.

Mit dem Eröffnungskonzert „Bergische Schätze“ beginnt am Sonntag, 13. September 2026, die neue Spielzeit der Odenthaler Kammerkonzerte. Das Programm des Abends soll die musikalischen Wurzeln im Bergischen Land mit großen Namen der Musikgeschichte verbinden. Zu hören gibt es Werke von Ewald Sträßer, der zu seiner Zeit als „Bergischer Brahms“ galt, sowie Engelbert Humperdinck und Johannes Brahms. Es spielen Mitglieder des Gürzenich-Orchesters Köln um Georg Heimbach sowie der Pianist Stefan Irmer, Professor an der Musikhochschule Köln. Das Konzert wird gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland.

„Für unseren noch jungen Trägerverein „Freunde und Förderer der Odenthaler Kammerkonzerte“ ist es erst die zweite Saison, für die Odenthaler Kammerkonzerte aber bereits die 29. Spielzeit“, erklärte Joachim Holz, Mitglied im Vorstand des Vereins mit Blick auf den Spielplan. Dank der Unterstützung von Sponsoren, Förderern und Vereinsmitgliedern könne man auch in der neuen Saison wieder fünf Konzerte „mit international renommierten Ensembles anbieten“, die die ganze Bandbreite zwischen Klassik, Romantik und „musikalischen Entdeckungen“ präsentierten, kündigte der künstlerische Leiter Georg Heimbach an. Zwei der fünf Konzerte in Odenthal würden auch wieder vom WDR übertragen.

Klassische Töne und interaktive Konzertformen

Nach dem Saisonauftakt mit „Bergische Schätze“ am 13. September und einer exklusiven Veranstaltung nur für Mitglieder und Förderer am 16. Oktober ist am 22. November „Wien zu Gast in Odenthal“. Dann gastiert das international ausgezeichnete Simply Quartet aus Österreich in Odenthal. „Das Ensemble zählt zu den herausragenden Streichquartetten seiner Generation und kommt nach Konzerten in Amsterdam und Wien direkt aus Thessaloniki, wenn es bei uns in Odenthal mit Werken von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms auftritt“, freut sich Heimbach.

Am 10. Januar 2027 gibt es ein Wiedersehen mit dem Alinde Quartett. Es spielt sein neues Programm „Quartetto in festa - Die Musikanten Europas“, ein poetisches Erzählkonzert, das Musik und Märchen, Wort und Klang verbindet. Ein interaktives Konzertformat auf höchstem musikalischem Niveau, werben die Veranstalter.

Den Saisonabschluss bildet ein Konzert im Juni

Am 18. April 2027 folgt ein Klavierabend mit Jonas Aumiller. Aumiller gelte „als einer der vielversprechendsten deutschen Pianisten der jungen Generation“, so Heimbach. 2025 sei der Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe als einziger deutscher Pianist zum Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau zugelassen worden. Anlässlich des Beethoven-Gedenkjahres 2027 habe Jonas Aumiller Beethovens letzte Klaviersonate Opus 111 in sein Programm aufgenommen.

Den Saisonabschluss bildet am 6. Juni ein Konzert mit Bettina Aust, Tomasz Neugebauer und Robert Aust. Gespielt werden Werke von Max Bruch, Joseph Horovitz, Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann und Paul Ben-Haim, in der Besetzung Klarinette, Viola und Klavier.

Alle Konzerte beginnen um 18 Uhr im Forum des Schulzentrums Odenthal. Karten zu allen Veranstaltungen sind bereits jetzt über die Homepage des Vereins Odenthaler Kammerkonzerte erhältlich. Vorverkaufsstellen befinden sich im Altenberger Domladen, sowie bei Polito Schreibwaren in Schildgen und Odenthal.