Die beiden Flüsse und ihre Ufer sind geschützte Flora-Fauna-Habitat-Gebiete und Naturschutzgebiete. Baden kann mit Bußgeld belegt werden.
Ärger am BachImmer wieder wird in Dhünn und Eifgenbach gebadet, obwohl das verboten ist

In Dhünn und Eifgenbach darf nicht gebadet werden. Die Bachläufe und ihre Ufer sind geschützte Bereiche.
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Abkühlung war angesichts der Hitze in den vergangenen Wochen überall gefragt, nicht in jedem Fall wurden dabei allerdings legale Badestellen genutzt. Auch am Eifgenbach und an der Dhünn, hier besonders am sogenannten Dhünn-Knick am Schulzentrum seien Menschen und Tiere ins Wasser gegangen, kritisiert die Odenthaler Gemeindeverwaltung.
Weil es sich hierbei um ein europaweit geschütztes Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Gebiet sowie Naturschutzgebiet handele, sei „das Baden von Menschen, Hunden und Pferden in der Dhünn sowie im Eifgenbach verboten“, stellt die Behörde klar. Die Schutzbestimmungen dienten dem Erhalt der empfindlichen Gewässerökosysteme und ihrer Artenvielfalt.
Ordnungsamt und Ranger kontrollieren das Badeverbot
Neben Verstößen gegen das Badeverbot hätten sich Anwohner zudem über „anhaltende Ruhestörungen durch bellende Hunde“ beschwert, so die Verwaltung weiter und appelliert: „Ein respektvoller Umgang mit der Natur schließt auch die Rücksichtnahme auf die Menschen ein, die in unmittelbarer Nähe der Schutzgebiete leben.“
Die Einhaltung der Schutzvorschriften werde regelmäßig durch die Gemeinde Odenthal sowie ehrenamtliche Ranger im Auftrag des Rheinisch-Bergischen Kreises kontrolliert. Ziel sei es, Besucherinnen und Besucher über die Bedeutung des Schutzgebiets zu informieren und für naturverträgliches Verhalten zu sensibilisieren. Bei Verstößen gegen die geltenden Bestimmungen können aber auch ordnungsrechtliche Maßnahmen sowie Bußgelder verhängt werden.
Die Gemeinde Odenthal bittet alle Erholungssuchenden, mit ihrem Verhalten zum Schutz dieses „einzigartigen Naturraums“ beizutragen und auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben, nicht in der Dhünn oder im Eifgenbach zu baden, keine Dämme zu bauen, um Gewässer aufzustauen, Wildtiere, Pflanzen und Anwohnende zu respektieren und das FFH-und Naturschutzgebiet verantwortungsvoll zu nutzen und somit für kommende Generationen zu bewahren.
