26 Monate BauzeitDas sind die Pläne für den Ausbau der S11 in Rhein-Berg

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Eine S-Bahn fährt über einen Bahnübergang.

Die Pläne für die S11 wurden dem Kreis vorgelegt.

Die Verantwortlichen rechnen damit, dass Naturschutzvereine mit dem Bau einverstanden sind.

Nun waren die Projektleiter der DB Net-AG, Thorsten Richter und Julius Henke, auch im Umwelt- und Planungsausschuss des Kreises, um das Bauprojekt der S-Bahn-Verbindung zwischen Köln und Bergisch Gladbach vorzustellen. Man rechne mit etwa 26 Monaten Bauzeit, 16 Monaten betrieblicher Einschränkungen und einem Jahr Sperrung zwischen Dellbrück und Bergisch Gladbach. Für den Ersatzverkehr würden Busse eingesetzt. Henke erläuterte, dass am Gladbacher Bahnhof kein Schallschutz vorgesehen sei.  

Für den Ausbau der S11 ist jetzt das Eisenbahnbundesamt gefragt

In Thielenbruch seien größere ökologische Ausgleichsmaßnahmen erforderlich, da dort Vorkommen von Waldeidechse, Ringelnatter, Blindschleiche und anderen geschützten Arten gefunden worden seien. Sie sollen umgesiedelt werden.

„Das Planfeststellungsverfahren ist gestartet, das Eisenbahnbundesamt wird irgendwann genehmigen“, sagte Thorsten Richter, „aber seriös können wir noch keinen Zeitpunkt für den Baubeginn nennen.“ Dezernentin Elke Reichert erklärte, dass der Kreis bei der Offenlage beteiligt werde, es gebe bisher aber keine Hinweise, „die mir Sorgenfalten auf die Stirn machen würden“. Man gehe derzeit auch davon aus, dass vonseiten der Naturschutzverbände nicht mit Klagen zu rechnen sei.

Rainer Deppe (CDU) sagte an die Planer der Bahn gewandt, er wolle sie darin bestärken, die Planung zügig weiterzutreiben: „Mit großer Freude habe ich vernommen, dass ein annähernder Fünf-Minuten-Takt angestrebt wird, das wäre ein echter Meilenstein.“

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