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Ab sofort freigestelltDie Linke Rhein-Berg trennt sich von Geschäftsführer Reuschel-Schwitalla

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In einer Hand hält jemand, der nicht zu sehen ist, einen Zettel, auf dem „Die Linke“ steht.

Klaus Reuschel-Schwitalla war über viele Jahre Geschäftsführer der Linken in Rhein-Berg. (Symbolbild)

Grund für die Freistellung von Klaus Reuschel-Schwitalla ist ein geplanter Neuanfang des neu gewählten Vorstands.

Personal-Wechsel bei der Partei Die Linken. Der Vorstand des Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis hat seinen langjährigen Geschäftsführer Klaus Reuschel-Schwitalla bis zum 31. März 2026 von seinen Aufgaben freigestellt. Das geht aus einer Presseinformation der Partei hervor.

Der Vorstand habe die Aufgaben des Geschäftsführers unter sich aufgeteilt, erläutert Co-Vorstandssprecher Kolja Pfeiffer. „Wenn man einen Neuanfang macht wie wir, dann ist es auch legitim zu sagen, wir machen das in Gänze“, so Pfeiffer weiter. Für die Personalie ist noch ein Beschluss der Kreismitgliederversammlung am 24. Januar nötig.

Landesvorstand will Finanzen prüfen lassen

Die Partei hatte im Oktober turnusgemäß ein neues Kreis-Vorstandsteam gewählt. Es besteht primär aus neuen und jungen Mitgliedern. Auf Vorschlag des Vertreters der Landesgeschäftsstelle, Michael Kretschmar, verzichtete der Parteitag darauf, Reuschel-Schwitalla als Geschäftsführer zu entlasten.

Stattdessen wollte der Landesvorstand die Finanzen durch eine Revisionskommission prüfen lassen. Dagegen bekräftigte der Geschäftsführer, bereits in der Vergangenheit dem Landesvorstand alle Rechenschaftsberichte vorgelegt zu haben.