Die aktuelle Kriminalitätsstatistik für Rhein-Berg zeigt: immer mehr Tatverdächtige sind junge Leute.
Weniger Zuwanderer unter TatverdächtigenJeder fünfte Tatverdächtige bei Straftaten in Rhein-Berg ist unter 21 Jahre alt

Immer mehr Tatverdächtige bei Straftaten in Rhein-Berg sind junge Leute. (Symbolbild)
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Jeder fünfte Tatverdächtige bei Straftaten in Rhein-Berg ist unter 21 Jahren alt. Das geht aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr hervor. Bei den Tatverdächtigen haben die Ermittler im vergangenen Jahr vor allem einen deutlichen Anstieg bei Kindern zwischen acht und 13 Jahren registriert.
Zählte man 2021 noch 164 Tatverdächtige in dieser Altersgruppe, so waren es im vergangenen Jahr bereits 194. Seit 2020 hat sich die Zahl von Tatverdächtigen zwischen acht und 13 Jahren fast verdoppelt.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist im vergangenen Jahr wie berichtet auch in Rhein-Berg die NRW-Initiative „Kurve kriegen“ gestartet worden, bei der zwei Polizeibeamte und zwei Pädagogen auffällig gewordene Kinder aktiv aufsuchen und in pädagogische Maßnahmen bringen, um zu verhindern, dass sie zu Intensivtätern werden.
73,8 Prozent der insgesamt 5595 ermittelten Tatverdächtigen in Rhein-Berg waren 2022 laut Kreispolizei Deutsche, 26,2 Prozent hatten eine andere Staatsangehörigkeit. Die Zahl der Zuwanderer unter den Tatverdächtigen ging von 348 auf 324 zurück. (wg)
