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Verkehrssicherheit200 treten bei der Fahrrad-Demo „Kidical Mass Rösrath“ in die Pedale

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Viele Radfahrer, alle mit Helme. Kinder und Erwachsene

Los ging es auf dem Schulhof der GGS Forsbach. Hier tummelten sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen.

Mit einer acht Kilometer langen Tour durch die Stadt verliehen  Teilnehmende und Organisatoren ihrer Forderung nach mehr Verkehrssicherheit Nachdruck.

Um mehr Sicherheit im Straßenverkehr auch für die Kleinsten ging es gestern Mittag bei der Fahrrad-Demo „Kidical Mass Rösrath“. Dabei schwangen sich rund 200 Teilnehmende aufs Rad und traten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in die Pedale. Mit einer acht Kilometer langen Tour durch die Stadt wollten Teilnehmende und Organisatoren ihren Forderungen nochmal Nachdruck verleihen. Denn die seien – immer noch – die gleichen, wie vor vier Jahren, so Organisatorin Silke Klemm. Es gehe um mehr Verkehrssicherheit in Rösrath – für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Los ging es auf dem Schulhof der GGS Forsbach. Hier tummelten sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Alle trugen einen Helm, fast alle hatten ein Fahrrad dabei. Auch die ganz Kleinen, die noch nicht selbst laufen oder fahren konnten, waren mit von der Partie. Bevor die 10. Kidical Mass Rösrath jedoch startete, listete Organistorin Silke Klemm die Forderungen nochmal auf. Begleitet wurde ihre Ansprache von lautem zustimmenden Klatschen und Klingeln der Anwesenden.

Es geht um die Sicherheit für alle Generationen, auch der Senioren

Der zweifache Vater Thomas Mayoch hat seine Kinder Emma und Charlie dabei. Emma kann schon selbst mitfahren, Charlie fährt bei Papa mit. Sie sind schon zum zweiten Mal dabei. „Als Elternteil fühlt man sich einfach nicht sicher, wenn man mit den Kleinen zur Kita fährt“, erzählt er. Für die Kinder ist er heute dabei: „Und wenn sie dann alleine über die Straßen fahren, ist es ja noch schlimmer.“

Das sieht Organisatorin Klemm genauso. Und es gehe auch nicht nur um die Sicherheit der Kinder, alle Generationen seien betroffen. Zur Unterstützung der Initiative war deshalb auch der Senioren-Beirat zur Fahrrad-Demo gekommen. Silke Klemm hat das Event zusammen mit ihrem „bunten Haufen“ organisiert, wie sie sagt. Sie bedankt sich bei ihren vielen Helferinnen und Helfern, die auch als Ordner dabei waren, und bei der Polizei, die sie in zwei Streifenwagen begleitete.

Sicherheit im Straßenverkehr soll nicht dem Zufall überlassen werden

Neben der Streckenlänge von erstmals acht Kilometern zeichnete die Route diesmal noch andere Besonderheiten aus. So führte die Tour von Grundschule zu Grundschule. Außerdem wurde auf der Bensberger Straße ein Zwischenstopp eingelegt, um der Forderung nach zusätzlichen Zebrastreifen Nachdruck zu verleihen. Denn, so betont Silke Klemm: „Sich bei der Sicherheit im Straßenverkehr auf sein Glück zu verlassen, ist keine Lösung.“

Ihren Abschluss der Demo fand die Demo auf dem Schulhof der GGS Hoffnungsthal. Hier setzten die Organisatoren nochmal einen Schlusspunkt . Beim „Slow Bicycle“-Rennen für Kinder stand Entschleunigung auf dem Programm. Denn hier ging es darum, als Letzter oder Letzte ins Ziel zu kommen.