Der Bezug der zusätzlichen Etage zum neuen Schuljahr erscheint möglich. Die Bauabnahme steht indes noch bevor.
RösrathDer Aufstockungsbau an der GGS Hoffnungsthal steht kurz vor der Vollendung

Draußen an der Fassade ist auch im neuen Schuljahr noch viel zu tun. Diese Arbeiten müssen neu ausgeschrieben werden.
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Kommt die „never-ending story“ um die Aufstockung an der GGS Hoffnungsthal tatsächlich jetzt zu einem guten Abschluss? Der Schulgemeinschaft wäre es – nach Jahren inmitten einer Baustelle – zu wünschen. Die Signale stehen auf Grün, wie Stadtsprecher Marcel Roßmann auf Nachfrage erklärt: „Die Arbeiten befinden sich inzwischen in den finalen Zügen, so dass die Inbetriebnahme der neuen Räumlichkeiten zum Ende der Sommerferien vorgesehen ist.“ Durch die Aufstockung entstehen vier zusätzliche Klassenräume mit jeweils einem eigenen Differenzierungsraum. Außerdem gibt es zwei Büroräume sowie ein neuer Multifunktionsraum.
Aktuell werden noch letzte Arbeiten im neuen Treppenhaus erledigt
Aktuell werden laut Stadt noch letzte Arbeiten in dem neuen Treppenhaus als Verbindung mit dem Bestandsgebäude erledigt. Danach wird die Brandmeldeanlage in Betrieb genommen. Nächste Woche folgt die Brandschutzabnahme, danach die Bauabnahme. Bis zum Schulstart am 2. September bleibe „somit noch rund eine Woche, um eventuell festgestellte Mängel zu beheben“, so der Stadtsprecher.
Dass sich die Dinge bis dato so positiv entwickeln würden, war auch für die Stadt lange nicht absehbar. Sie hat deshalb frühzeitig mit einem Plan B und möglichen Ausweichquartieren „für alle Eventualitäten vorgesorgt“. Dazu gehören nach Auskunft von Stadtsprecher Roßmann der Bürgersaal, der Veranstaltungssaal im Wöllner Stift sowie der Multifunktionsraum in der Kita Volberg. Diese Räume stünden kurzfristig zur Verfügung, damit „sichergestellt wäre, dass kein Unterricht ausfallen muss“.
Bei den neuen Fenstern im Erdgeschoss wurden Griffe zu hoch angebracht
Dagegen herrscht bei den Arbeiten an der Außenfassade aktuell Stillstand. Deren Ausführung muss erneut ausgeschrieben werden. Eine unerfreuliche Überraschung gab es auch bei der Modernisierung des Erdgeschosses. Dort wurden in allen Räumen neue Fenster eingebaut, die sich zwar ordnungsgemäß öffnen lassen. Allerdings wurden die Fenstergriffe bei der Montage zu hoch angebracht, wie Bau-Fachbereichsleiter Sebastian Adamczak im Schulbauausschuss bereits Anfang Juli berichtete. Diesen Mangel habe die Verwaltung inzwischen bei der ausführenden Firma beanstandet. Wie es hier weitergeht, sei „derzeit in Klärung“, so Marcel Roßmann.
Das Thema Raumprobleme und Lösungsversuche begleitet die GGS seit Jahren. Geld für die Planungen standen erstmals 2017 im Haushalt. Anfang 2019 lag das Konzept vor, den eingeschossigen Trakt aus dem Jahr 1949 mit einer zweiten Etage komplett zu überbauen. Dann erzwang ein Wasserschaden im Sommer 2023 die Sanierung der noch unfertigen Zusatz-Etage. Mitte 2024 hieß es, die Fassadenarbeiten könnten bis zum dritten Quartal 2025 fertiggestellt werden. Zwischenzeitlich gab es zudem Wechsel bei der Bauleitung.
