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RösrathDer Weg für die Fußgängerbrücke über die Sülz ist frei

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Eine Absperrung für Fußgänger, dahinter ein Fluss, am anderen Ufer kann man Betonreste sehen von der abgerissenen Mauer

Nach den Sommerferien beginnen hier Arbeiten an den Widerlagern, denn die neue Brücke wird um fast einen Meter höher liegen als bisher.

Der Kreis hat die wasserrechtliche Genehmigung erteilt. Der Einbau der Brücke ist im Herbst geplant.

Die Fußgängerbrücke In den Schlämmen/Im Weidenauel kann in Produktion gehen. Der Kreis hat die erforderliche wasserrechtliche Genehmigung erteilt. Wie die Stadt Rösrath in einer Pressemeldung informiert, wird die Konstruktion aus faserverstärktem Kunststoff als vorgefertigtes Bauteil angeliefert und anschließend mithilfe eines Autokrans über der Sülz eingesetzt.

„Der Einbau ist derzeit für Herbst 2026 vorgesehen“, heißt es weiter. Nach den Sommerferien beginnen Arbeiten an den Widerlagern, denn die Brücke wird um fast einen Meter höher liegen als bisher. Der größere Abstand zwischen Wasserspiegel und Brückenkante soll bei Hochwasser die Staugefahr und das Risiko verringern, dass sich Treibgut an der Konstruktion verfängt. Das Material der Brücke gilt im Vergleich zur früheren Holzkonstruktion „als deutlich wartungsärmer, korrosionsbeständig und UV-resistent“, so die Stadt. Dadurch werde eine längere Lebensdauer erwartet. Die marode Holzbrücke über die Sülz war Ende März 2024 gesperrt und im Juli 2025 abgerissen worden. Die Kosten für Abriss, Planung, Gutachten, Genehmigungsverfahren und Neubau belaufen sich auf rund 450.000 Euro.

Bürgermeister Yannick Steinbach zeigt sich erleichtert: Das langwierige Verfahren habe Anwohnenden „viel Geduld abverlangt“ und sei „nicht immer auf Verständnis gestoßen“. Knackpunkt war ein weiteres Gutachten, das die Parameter für ein 1000-jährliches Hochwasser berücksichtigte und erst am 20. Mai 2026 vorlag. Auch dadurch hatte sich das Genehmigungsverfahren mit der Unteren Wasserbehörde mehrfach verzögert.