Ein 27-jähriger Bewohner einer Notunterkunft in Rösrath soll am vergangenen Wochenende dort ein Feuer angezündet haben.
Nach BrandBewohner von Notunterkunft in Rösrath sitzt in Untersuchungshaft

Die Rösrather Feuerwehr musste am vergangenen Wochenende zu einem Brand in einer Notunterkunft ausrücken.
Copyright: Anton Luhr (Symbolfoto)
Der 27-jährige Bewohner, der in der Nacht zu Samstag ein Feuer in einer Notunterkunft für Wohnungslose am Rösrather Pestallozziweg angezündet haben soll, sitzt in Untersuchungshaft. Das hat die Kreispolizei auf Anfrage dieser Zeitung bestätigt.
Der Haftrichter habe Haftbefehl wegen des Verdacht der schweren Brandstiftung erlassen, sagte eine Sprecherin der Kreispolizei. Um schwere Brandstiftung handele es sich beispielsweise, wenn Gebäude in Brand gesetzt und dadurch potenziell weitere Menschen gefährdet würden, erläuterte Polizeisprecher Christian Tholl.
Wie berichtet war ausschließlich der mutmaßliche Brandstifter verletzt worden und hatte sich danach zudem noch gewehrt, das Gebäude zu verlassen. Er war von der Polizei festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Feuerwehr habe die von dem 27-Jährigen verschlossene Tür gewaltsam öffnen müssen, so Polizeisprecher Tholl. Der durch den Brand entstandene Sachschaden werde derzeit auf rund 10.000 Euro geschätzt, so Tholl.
