Abo

Kommentar

Kommentar zum Haushaltsentwurf
Vorschlag der Stadtverwaltung Rösrath kann sich sehen lassen

Ein Kommentar von
1 min
Baustelle im Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Rösrath. Rechts ein Schild mit der Aufschrift „Hier geht es demnächst zum Gymnasium“.

Die Arbeiten am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Rösrath steigen.

Der Haushaltsentwurf 2023 für die Stadt Rösrath steht. Und das Ergebnis ist ordentlich, meint unser Autor.

Mit einer großen Anstrengung hat die Rösrather Stadtverwaltung einen Haushaltsentwurf erstellt, der sich sehen lassen kann. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen – von galoppierenden Energiepreisen über steigende Zinsen bis hin zu einer erhöhten Zahlung an den Kreis – scheint ein ausgeglichener Haushalt 2023 machbar. Momentan fehlen noch 600.000 Euro für den Haushaltsausgleich, doch eine Lücke in dieser Größenordnung wird im Laufe der Haushaltsberatungen wohl noch zu schließen sein, das zeigen die Erfahrungen aus früheren Jahren.

Das nun vorgelegte Zahlenwerk ist zuallererst Kämmerer Christian Welsch und seinem Team zu verdanken, aber auch die einzelnen Fachbereiche der Stadtverwaltung haben erfolgreich nach Sparpotenzialen gesucht. Ein wesentlicher Beitrag zu einem Haushalt, der im Rahmen des Machbaren bleibt, ist auch die Beschränkung auf nur zwei zusätzliche Stellen in der Verwaltung.

Thomas Rausch

mehr

Verantwortlich dafür zeichnet Bürgermeisterin Bondina Schulze. Auch sie sieht zusätzliche Aufgaben, für die zusätzliches Personal sinnvoll wäre, doch die Spielräume sind begrenzt. Schulze zeigt damit das richtige Augenmaß. Doch trotz dieser Zurückhaltung und trotz einer günstigen Entwicklung bei den kommunalen Steuereinnahmen sind für 2024 höhere kommunale Steuersätze in Aussicht gestellt. Rösrath muss diese bittere Pille wohl schlucken.