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Kommentar zu ProjektBebauung in Rösrath mit Rücksicht auf die Nachbarn verdichten

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Im Februar 2021 wurde Haus Hack abgebrochen. Auf dem Gelände sollen sechs Häuser mit 65 Wohnungen entstehen.

Rösrath – Das Gesicht von Rösrath ändert sich. Der Zuzug in die Stadt geht unvermindert weiter. Damit stellt sich weiter die Frage, wie sich der Wandel gestalten lässt. Dass die Antworten durchaus unterschiedlich ausfallen, zeigt gerade die geplante Bebauung auf der Freifläche am früheren Haus Hack.

Dass dort Mehrfamilienhäuser entstehen sollen, ist unstrittig – doch an der Zahl der Geschosse, Wohnungen und nötigen Besucherparkplätze scheiden sich die Geister. Die politische Mehrheit setzt darauf, angesichts des Wohnungsmangels möglichst viel neuen Wohnraum zu schaffen. Das lässt sich nachvollziehen und kann auch dazu beitragen, dass die Preise nicht noch mehr in die Höhe schießen.

In umliegenden Straßen mit zusätzlichem Verkehr zu rechnen

Doch sollte sich die Belastung für die umliegenden Straßen in Grenzen halten, dort ist mit zusätzlichem Verkehr zu rechnen. Dass der Landesbetrieb Straßen NRW eine Tiefgaragenzufahrt von der Kölner Straße, einer Landesstraße, ablehnt, weil es eine Alternative über den Pestalozziweg gibt, ärgert in Rösrath alle Beteiligten. Doch können sie es nicht ändern. Dagegen ist die Zahl der Parkplätze sehr wohl von der Stadt zu beeinflussen, und da wäre es angebracht, auf die kritischen Stimmen einzugehen.

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Vielleicht im Rahmen des geplanten städtebaulichen Vertrags. Dass die künftigen neuen Wohnungen bei Haus Hack zentral liegen und mit Bus und Bahn gut zu erreichen sind, steht außer Zweifel. Doch ist es schon sehr idealistisch gedacht, dass deshalb fast alle ohne Auto zu Besuch kommen. Sicher: Wenn es keine Parkplätze gibt, stellt sich so mancher um und nutzt andere Verkehrsmittel als den Pkw. Aber eben nicht jeder.