Am Rösrather Nadelöhr brauchen Autofahrer derzeit viel Geduld. Ursache sind Arbeiten an Gasleitungen. Rückstau reicht zeitweise bis in Ortskern.
Rösrath Warum der motorisierte Verkehr an der Kreuzung Hauptstraße/Am Sommerberg ausgebremst wird

Wegen Arbeiten an Gasleitungen wird der Verkehr derzeit durch lange Rotphasen ausgebremst. Er kann an der Kreuzung Hauptstraße/Am Sommerberg nur einspurig geführt werden.
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Viel Geduld müssen Autofahrende in Rösrath seit einiger Zeit an der Kreuzung Hauptstraße/Am Sommerberg aufbringen. Der motorisierte Verkehr wird durch lange Rotphasen an drei Baustellenampeln ausgebremst, die eine nach der anderen auf Grün schalten, weil die Fahrbahn Hoffnungsthal Richtung Rösrath und Forsbach derzeit gesperrt ist und der Verkehr über die Gegenfahrbahn geleitet wird. Die Folgen sind lange Wartezeiten und zeitraubende Rückstaus teils bis in den Hoffnungsthaler Ortskern.
Wie die Stadt Rösrath auf Nachfrage erklärt, arbeitet im Kreuzungsbereich derzeit die Rheinnetz GmbH an den Gasleitungen. Aktuell würden die Leitungsdichtungen überprüft. Die dafür erforderlichen Montagegruben liegen auf der Fahrbahn unterhalb der Eisenbahnüberführung, so dass der Verkehr nur einspurig geführt werden kann.
Durch den Wechsel zwischen den beiden Gewerken kann zeitweise der Eindruck entstehen, dass die Arbeiten nicht voranschreiten, obwohl die Arbeitsschritte abgestimmt sind
Wie Stadtsprecher Marcel Roßmann weiter erklärt, sorgt neben der für die Gasleitungen zuständigen Rheinnetz ein Tiefbauunternehmen für die Montagegruben. „Durch den Wechsel zwischen den beiden Gewerken“ könne „zeitweise der Eindruck entstehen, dass die Arbeiten nicht voranschreiten, obwohl die jeweiligen Arbeitsschritte laut Rheinnetz planmäßig aufeinander abgestimmt sind“, so Roßmann weiter.
Die Arbeiten an den Gasleitungen sollen Rheinnetz-Angaben zufolge Ende dieser Woche abgeschlossen werden. Anfang der kommenden Woche soll das Verschließen der Montagegruben beginnen. Einspurige Verkehrsführung und Bauampeln jedenfalls wurden bislang nur bis Freitag, 19. Juni, beantragt und genehmigt.
