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Wetter und VerkehrSchnee sorgt in Rhein-Berg für Unfälle, Leichtverletzte und Busausfälle

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Geländer eines Balkons, Garten und Bäume sind mit Schnee bedeckt.

Schneetreiben in Rhein-Berg

In Rhein-Berg hat es nach dem ersten Schneefall des Jahres Dutzende Unfälle gegeben. Die Polizei hat bereits eine erste Bilanz gezogen.

Bei Herkenrath musste ein in den Graben gerutschter Bus geborgen werden, in Kürten-Oberselbach ein Lkw. Insgesamt 74 Verkehrsunfälle zählte die Polizei am Donnerstag, verteilt über das gesamte Kreisgebiet, wie Polizeisprecherin Tanja Höller auf Anfrage mitteilte. In den überwiegenden Fällen sei es bei Sachschaden geblieben. Fünf Menschen wurden laut Polizei bei Unfällen in Rösrath, Bergisch Gladbach, Kürten und Odenthal leicht verletzt.

Wegen Schneebehinderungen wurden waren die Odenthaler Straße in Kürten sowie die Straße Herkensiefen in Burscheid laut Polizei zeitweise gesperrt. An zahlreichen Steigungsstrecken kam es wegen liegengebliebener Lkw zu Staus.

Auf der A4 in Richtung Köln hat es am Morgen mehrere Auffahrunfälle gegeben. Bis zum Mittag waren vielerorts die Straßen schneebedeckt, der Busverkehr kam teilweise zum Erliegen.

Müllabfuhr hat bei Schnee auch Probleme

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Bergisch Gladbach meldete, dass es wegen des Schnees zu „Störungen im Entsorgungsrhythmus“ kommt. Wie der gesamte Verkehr kommen auch die Müllfahrzeuge nur langsam voran.

Dies betreffe alle Fahrzeuge der Rest-, Papier-, Bio- und Sperrmüll-Entsorgung inklusive der Weihnachtsbaumabfuhr. Für die Abfuhr des Gelben Säcke ist die Firma Neuenhaus zuständig. Wenn noch mehr Schnee fällt, könnte sich der Verzug bis in die kommende Woche auswirken.

Vorfahrt für schwere Fahrzeuge

Die Tonnen, die nicht geleert worden sind, sollten am Straßenrand stehen bleiben und würden an den Folgetagen geleert, so die Stadt. Sie bittet zudem darum, dass auch bei Stau auf den innerstädtischen Straßen eine Rettungsgasse gebildet werde.

Außerdem sollte schweren Fahrzeugen besonders bei der Bergauffahrt Vorfahrt gewährt werden. Nutzfahrzeuge hätten bei den widrigen Bedingungen besonders wenig Traktion beim Anfahren und können sich schnell festfahren. (wg, abr)