Von einem Landesprogramm für Sportstätten profitieren auch im Südteil des Rheinisch-Bergischen Kreises zahlreiche Vereine.
NRW-ProgrammDer Sport in Rhein-Berg bekommt eine Geldspritze

Die Verteilung der NRW-Gelder in Sachen Bewegungsförderung erläuterte Staatssekretärin Andrea Milz (in Pink, hier bei einem Spatenstich in Leverkusen)
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Für „Sportstätten und Bewegungsräume mit bewegungsaktivierender Infrastruktur“ schüttet das Land NRW aktuell 27 Millionen Euro aus. Von diesem Geld profitieren auch zahlreiche Institutionen in Rhein-Berg. Der höchste Einzelposten fließt dabei in die Kreisstadt: Die Kommune plant eine Freizeitsportstätte für 199.325 Euro Kosten und erhält 150.000 Euro Förderung (Förderquote 75 Prozent).
Wie die NRW-Staatskanzlei am Dienstag weiter mitteilte, erhält der Kreissportbund für einen mobilen Fitnessanhänger (Wert 80.000 Euro) genau 70.000 Euro Zuschuss.
Der DJK Dürscheid plant eine Multifunktionsfläche für 29.203 Euro und bekommt dafür 14.703 Euro Förderung. Gelder fließen im Südkreis auch an den SV Bechen, an die Stadt Overath, an die Union Blau-Weiß Biesfeld, den TV Hoffnungsthal und den TC Rot-Weiß Bergisch Gladbach.
Die jetzige Ausschüttung ist Teil des Förderprogramms „Moderne Sportstätte“ 2022. Insgesamt umfasst dieses Programm 300 Millionen Euro.
Die NRW-Staatskanzlei zitiert in diesem Zusammenhang die aus Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis) stammende Staatssekretärin Andrea Milz: „Mit der Umsetzung dieses einzigartigen Programmaufrufs ermöglichen wir auf kreative Weise, Sportangebote im öffentlichen Raum für jede und jeden anzubieten. Sport fördert nicht nur die Gesundheit, sondern macht auch Spaß und regt zur Geselligkeit und Kommunikation an. Ich freue mich auf die Umsetzung dieser gelungenen Projekte.“
