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Trotz TrockenheitReduzierter Wasserabfluss in die Dhünn weiter genehmigt

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Die Große Dhünn-Talsperre, hier  mit der  Vorsperre Große Dhünn (rechts), Anfang  Juli dieses Jahres. 

Rhein-Berg – Dem Füllstand der Großen Dhünn-Talsperre, hier mit der Vorsperre Große Dhünn (rechts), hat man’s nicht angesehen. Trotzdem: Der Juli war sehr trocken und heiß. Die Regenmengen seien auch im Juli wie in den Monaten zuvor deutlich unter dem Durchschnitt geblieben, teilt der Wupperverband mit, der auch die Große Dhünn-Talsperre betreibt.

Dass die Große Dhünn-Talsperre, aus der täglich Trinkwasser für etwa eine Million Menschen aufbereitet wird, trotzdem ausreichend Wasser hat, liegt auch daran, dass der Wupperverband als Talsperrenbetreiber Anfang des Jahres beantragt hatte, die Wasserabgabe an den Unterlauf der Dhünn reduzieren zu dürfen. Wie berichtet sollte so der Wasservorrat von Deutschlands zweitgrößter reinen Trinkwassertalsperre geschont werden.

Talsperre aktuell mit 44,26 Millionen Kubikmeter gefüllt

Die Bezirksregierung hatte dieser Reduzierung Anfang des Jahres zugestimmt. Die entsprechende Ordnungsverfügung sei im Juni verlängert worden, teilte der Wupperverband am Freitag mit. „So kann der Wupperverband auch im Zeitraum Ende Juni bis Ende August die reduzierte Wasserabgabe an die Dhünn beibehalten“, erläutert Wupperverbands-Sprecherin Susanne Fischer.

Aktuell ist die Hauptsperre der Talsperre, die bei Vollstau 72,08 Millionen Kubikmeter fasst, mit 44,26 Millionen Kubikmeter gefüllt (Stand: Freitagnachmittag). Vorgabe für die reduzierte Wasserabgabe an den Unterlauf der Dhünn ist laut Wupperverband, dass am Dhünn-Pegel in Leverkusen weiter mindestens 700 Liter pro Sekunde fließen.

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Der Juli sei der vierte Monat in Folge gewesen, in dem die Regenmengen nicht den langjährigen Durchschnittswert erreicht hätten, so Fischer. Während im Schnitt an der Großen Dhünn-Talsperre 108 Liter Niederschlag im Juli gemessen werden, waren es diesmal lediglich 37 Liter. Dagegen kletterten die hochsommerlichen Temperaturen am 25. Juli vielerorts im Bergischen über die 40-Grad-Marke, nur an der Messstelle neben der Großen Dhünn-Talsperre blieben sie kurz darunter (39,7 Grad).