Kriminelle BandeUnbekannte haben weiteren Autos in Rhein-Berg und Köln die Räder gestohlen

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Ein schwarzer BMW steht mit demontierten Rädern auf Holzklötzen auf einem Parkplatz an der Straße „Am Klausenberg“ in Köln-Brück.

Aufgebockt: Auch dieser BMW in Köln-Brück unweit von Bergisch Gladbach wurde von Kriminellen um seine Räder gebracht und auf Holzklötze aufgebockt.

Nach zwei Porsche, die in Bergisch Gladbach um die Räder gebracht und auf Holzklötze aufgebockt wurden, haben sich weitere Betroffene gemeldet.

Die beiden Porsche, die in der Nacht zu Donnerstag vergangener Woche (9. März) in Bergisch Gladbach-Lustheide und -Frankenforst von Unbekannten ihrer Räder bestohlen und auf Holzklötze aufgebockt worden waren, sind nicht die einzigen Fahrzeuge, die plötzlich „unten ohne“ dastanden.

Die Täter haben nach den Fällen in Bergisch Gladbach offenbar weitergemacht.
Betroffene aus Kökn-Brück

Auch aus angrenzendem Kölner Stadtgebiet, aus Rösrath und Overath werden ähnliche Fälle gemeldet. „Die Täter haben offenbar weitergemacht“, schreibt eine Leserin aus Köln-Brück und sendet der Redaktion ein Bild des Autos ihres Freundes, das ebenfalls auf Holzstücke aufgebockt dastand.

In der Nacht auf Montag (13. März) hätten Unbekannte die hochwertigen Felgen samt Reifen gestohlen, so die Leserin. Geparkt war der Wagen in der Nacht an der Straße Am Klausenberg in Köln-Brück.

Auch weitere Räderklau-Fälle in Rösrath und Overath bekannt geworden

Auch Nachfrage der Redaktion bei der Pressestelle der rheinisch-bergischen Kreispolizei recherchiert auch diese weiteren Fälle von Reifendiebstahl im Kreisgebiet. In der Nacht zu Sonntag (12. März) stahlen Unbekannte alle vier Räder eines BMW am Maarweg in Overath-Vilkerath, bereits am Morgen des 10. März fand ein BMW-Eigentümer am Tulpenweg in Rösrath Forsbach sein Fahrzeug am Morgen ohne Räder vor.

Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich bei den Tätern offenbar um professionell vorgehende Diebe, die gezielt hochwertige Felgen und Reifen stehlen.

Auffallend: Tatorte liegen entlang der Autobahn 4

Auffallend bei allen Tatorten ist die relative Nähe zur Autobahn 4. Auch bei anderen Straftaten wird diese nicht selten als Fluchtweg genutzt.

Eine heiße Spur zu den Räderdieben gibt es nach Informationen dieser Zeitung bislang nicht. Neben dem entstandenen Schaden durch Diebstahl der Räder ist mindestens im Fall des Räderdiebstahls in Frankenforst auch am Auto noch ein Schaden entstanden. Wie berichtet waren zwei der Holzklötze, auf die der Wagen aufgebockt worden war, umgekippt und dadurch die Achse beschädigt worden.

Rhein-Bergs Kreispolizei bittet weiterhin um Zeugenhinweise unter (02202) 20 50.

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