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Wer hilft mit?Bergischer Naturschutzverein sucht Menschen, die Kröten unter die Arme greifen

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Ein Mann kniet an einem grünen  Amphibienzaun an einem Gewässer.

Wenn die Kröten wandern, brauchen sie Hilfe. Claus Steck vom Bergischen Naturschutzverein sucht Unterstützende.

Bald beginnt die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern. Damit sie nicht unter die Räder kommen, suchen die Artenschützer Helfer. 

Die Kröten brauchen Hilfe. Weil sich die Amphibien bald wieder auf den Weg in ihre Laichgewässer machen, sucht der Bergische Naturschutzverein (RBN) Helfer, die die Tiere sicher über die Straßen bringen. Gesucht werden Freiwillige für die Krötenzäune in Odenthal-Landwehr, im Freudenthal bei Overath-Immekeppel und in Bergisch Gladbach-Hebborn.

Eine große, braune Erdkröte nimmt eine kleine Kröte Huckepack.

Die Wanderung zu den Laichgewässern ist für Kröten und Frösche eine anstrengende und gefährliche Angelegenheit. Besonders für die Weibchen, die die Männchen am Hals haben.

Seit Jahren versucht der Naturschutzverein, die Amphibienbestände in der Region zu sichern und baut im Frühjahr an Stellen, an denen sonst besonders viele Laub- und Grasfrösche, Kröten und Salamander unter die Autoreifen kämen, Schutzzäune auf. „Diese Aktionen sind nur erfolgreich für den Bestand der Amphibien, wenn morgens und abends Freiwillige die an den Krötenzäunen aufgestellten Eimer leeren und die Tiere zählen“, so Mark vom Hofe, Vorsitzender des Naturschutzvereins.

Die Krötenzäune werden in den nächsten Wochen aufgestellt

Da einige Helferinnen und Helfer der vergangenen Jahre in diesem Frühjahr nicht zur Verfügung stünden, benötige man Hilfe von interessierten Menschen. Die Krötenzäune werden in den nächsten Wochen zusammen mit den Freiwilligen der Biologischen Station Rhein-Berg aufgebaut, die Eimer stellt der RBN.

Wer Interesse und Zeit hat, den Amphibien zu helfen, kann sich an die Geschäftsstelle des Naturschutzvereins wenden, telefonisch unter (02204) 7977 oder per E-Mail: info@bergischer-naturschutzverein.de. Weitere Informationen gibt auch Vorstandsmitglied und Amphibienexperte Claus Steck (0179-6147789). (spe)