Die Familie Sayadi hat schon im Iran Läden unterschiedlichster Art betrieben und eröffnet nun ein Blumengeschäft.
NeueröffnungDas „Blumenhaus“ will in Bedburg mit Qualität punkten

Benyamin (l.) und Milad Sayadi eröffnen in Bedburg das „Blumenhaus“. Auch Milads Sohn Taha hilft mit.
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Vor sieben Jahren kam die Familie Sayadi nach Deutschland. Inzwischen hat sie Wurzeln geschlagen, und in wenigen Tagen wird das Wurzelnschlagen nicht nur symbolische Bedeutung haben: Vater Milad Sayadi eröffnet in der früheren Erftpassage einen Blumenladen und verkauft dort auch kleine Bäume. Das „Blumenhaus“ wird derzeit an der Arnold-Freund-Straße 1b eingerichtet. Das genaue Eröffnungsdatum steht noch nicht fest.
Schon in ihrem Herkunftsland Iran hat Milad Sayadi nach eigenem Bekunden Läden betrieben, auch einen Blumenladen. „Ich war immer Geschäftsmann“, sagt Sayadi. Auch ein Bekleidungsgeschäft von der Größe eines hiesigen Discounters habe er gehabt. Beim Blumenhaus helfen ihm seine Söhne Taha (19) und Benyamin (17).
Bedburg: Blumenhändler wollte Laden in seinem Wohnort eröffnen
Nun will er seine Geschäft in Deutschland betreiben. „Ich hätte meinen Laden auch in Aachen, Düsseldorf oder Köln eröffnen können“, sagt Sayadi. Aber sein Wohnort Bedburg sei der perfekte Platz. „Die Menschen hier sind toll, meine Familie ist von Beginn an respektiert worden“, sagt Hayadi.
Den Standort in der einstigen Erftpassage belegte vorher ein türkischer Supermarkt. Auf rund 200 Quadratmeter richten die Hayadis nun ihr „Blumenhaus“ ein. Die Immobilie verfüge neben der Verkaufsfläche über ein Kühlhaus, ein Lager und Aufenthaltsräume. Vor dem Laden ist ein großer Parkplatz.
Verkaufen wollen die Sayadis hier vor allem frische Schnittblumen, die Vater Milad mit dem Transporter in Venlo holen will. „Ich lege großen Wert auf Frische und gute Qualität“, sagt Sayadi. Aber auch Zitronen- und Olivenbäume oder Rosensträucher sollen zum Sortiment gehören, ebenso Plüschtiere, künstliche Pflanzen, Dekoartikel und Vasen. Für Hochzeiten, Beerdigungen und andere besondere Anlässe fertigen die Sayadis Sträuße, Gestecke oder Kränze an.
Dass in Bedburg in den letzten Jahren eine Reihe von Blumenläden geschlossen hat, hält Milad Sayadi nicht von seinem Vorhaben ab. „Ich denke immer positiv“, sagt Sayadi, der für sein Team noch eine Floristin oder einen Floristen sucht. Er setzt darauf, mit Qualität zu punkten.
Sein Vermieter habe dem Projekt sehr optimistisch gegenüber gestanden. „Er hat gesagt, ein Blumenladen sei eine gute Idee“, berichtet Sayadi. Das sei mal was anderes als ein Friseur, ein Restaurant oder ein Dönerladen.
