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UmstrukturierungStadt Bedburg schafft neuen Fachdienst für den Tiefbau

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Zu sehen sind Sandra Spohr und Désirée Bywalec von der Stadtverwaltung Bedburg.

Sandra Spohr (Leiterin des Fachdienstes 6 – Hochbau, Gebäudewirtschaft und Bauhof, links) und Désirée Bywalec (Leiterin des neu gegründeten Fachdienstes 8 – Tiefbau und Infrastruktur) gestalten gemeinsam die organisatorische Neuausrichtung der Stadt Bedburg im Bereich Bau und Infrastruktur.

Die Verwaltung stellt sich nach eigenen Angaben wegen wachsender Aufgaben  neu auf. Désirée Bywalec übernimmt neuen Fachdienst Tiefbau. 

Wachstum und ständige Veränderungen im Stadtbild, gleichzeitig eine Vielzahl von bestehenden Aufgaben im Alltag: Die Stadtverwaltung in Bedburg begegnet den wachsenden Herausforderungen mit einer Umstrukturierung. „Da das Aufgabenvolumen des bisherigen Fachdienstes 6 (bislang Hochbau, Tiefbau und Bauhof) mit einer Vielzahl von Projekten für Bürgerschaft und interner Organisation deutlich zu umfangreich wurde, hat die Verwaltung diesen Bereich neu strukturiert“, teilt die Verwaltung mit.

Die Stadt hat nun die bisherigen Aufgabengebiete auf den Fachdienst 6 (Hochbau, Gebäudewirtschaft und Bauhof) sowie den neu geschaffenen Fachdienst 8 (Tiefbau und Infrastruktur) aufgeteilt. „Angesichts der erheblichen Investitionsvolumina und der infrastrukturellen Bedeutung der Aufgabenbereiche Entwässerung, Kanal- und Straßenbau, Straßenbeleuchtung sowie Stadtgrün und Sportanlagen schien zudem eine eigenständige fachliche Leitungsebene für den neuen Fachdienst 8 sachgerecht und organisatorisch geboten“, teilt die Verwaltung mit. Diese sei in Désirée Bywalec gefunden worden.

Bedburg: Neue Fachdienstleiterin war zuvor für die Stadt Kaarst tätig

Bywalec war nach Angaben der Stadt zuvor als Bereichsleiterin Tiefbau, Bauverwaltung und Umwelt in der Stadt Kaarst tätig. Davor arbeitete sie demnach rund zehn Jahre für die Landeshauptstadt Düsseldorf, zuletzt als technische Prüferin im Rechnungsprüfungsamt. Im Düsseldorfer Stadtentwässerungsbetrieb verantwortete sie in der Stabstelle der Bereichsleitung ämter- und abteilungsübergreifenden Projekte sowie die Analyse und Optimierung von Arbeitsprozessen und Arbeitsabläufen, ebenso war sie zuvor für den Stadtentwässerungsbetrieb als Bauleiterin für Kanal- und Sonderbauwerke unter Beweis.

„Ich bin sehr froh, dass wir in Zeiten des Fachkräftemangels mit Frau Bywalec eine versierte und erfahrene Kraft für Bedburg gewinnen konnten“, sagt Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach. Neben den relevanten Themen wie Straßenbau, -pflege und die Straßenbeleuchtung, dem Friedhofswesen und weiterer kommunaler Infrastruktur kümmere man sich mit der Erfahrung der neuen Kollegin vor allem um die Umsetzung des Starkregenrisikomanagements. „Das hat oberste Priorität und wird bereits in der Verwaltung mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Fachdienste umgesetzt.“

Der Fachdienst 6 wird weiterhin von Sandra Spohr geleitet, ihre Stellvertreterin ist Meltem Ayberk. Für Politik und Bürgerschaft bedeute die neue Struktur „eindeutigere Entscheidungswege und klar definierte Aufgaben und Strukturen“. Zudem soll „diese Transparenz einer Verbesserung der künftigen Fachkräftegewinnung dienlich sein“.