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Neue WegeDer Bedburger Stadtkern soll attraktiver werden

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BedburgInnenstadt

Bis zu sieben Jahre kann der Prozess dauern, der die Bedburger Innenstadt wandeln soll.

Bedburg – Bis zu sieben Jahre kann der Prozess dauern, der die Bedburger Innenstadt wandeln soll. Wer sich über den Fortschritt des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts, kurz Isek, informieren möchte, kann das nun auf einer im Auftrag der Stadtverwaltung freigeschalteten Internetseite machen.

Beschlossen sind 26 Projekte, die nach und nach mit Geld aus Düsseldorf und Berlin umgesetzt werden. Zu den ersten Projekten, die die Stadt in Angriff nehmen will, zählen die Attraktivierung des Schlossparks und die Einführung eines Citymanagements, das bei der Realisierung des Konzepts helfen soll. Die Stadt hat damit das Kölner Büro des Unternehmens Cima beauftragt.

Leerstehende Ladenlokale sollen attraktiv gemacht werden

„Ich bin stolz und glücklich darüber, dass wir in den kommenden Jahren in unserer Stadtmitte an manchen Stellen die Patina abwischen können und gemeinsam unseren Stadtkern wieder zu dem machen, was er sein soll: dem kräftig schlagenden Herzen der Stadt“, sagt Bürgermeister Sascha Solbach.

Die Internet-Seite informiert über das Isek und den Fortschritt der Projekte, über Förderprogramme oder auch die Preisträger des landschaftsplanerischen Wettbewerbs für den Schlosspark. Auf der Seite soll es bald auch ein Leerstandskataster geben, das freie und zu vermietende Ladenlokale innerhalb der Bedburger Innenstadt anzeigt. Das Angebot ist für die Vermieter sowie alle Interessierten kostenlos. Man wolle sich „aktiv um die leerstehenden Ladenlokale“ bemühen“, sagen die beiden Cima-Mitarbeiterinnen Nadine Voß und Gudula Böckenholt. „Ziel ist es, eine mögliche Neuvermietung der Leerstände zu unterstützen und damit die Attraktivität der Bedburger Innenstadt zu stärken.“

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Das Citymanagement hat aber nicht nur die Internetseite und das Leerstandskataster zu betreuen. Zu den Projekten der Cima zählen ein Verfügungsfonds, der privates Engagement zur Stärkung der Innenstadtentwicklung fördern soll, sowie die Umsetzung des Hof- und Fassadenprogramms. Darüber können Immobilienbesitzer Fördermittel für private Investitionen in ihre Fassade abrufen. Auch die Zwischennutzungen im historischen Rathaus, das die städtischen Mitarbeiter gerade erst geräumt haben, soll ein Thema sein.