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Einnahmen kommen Stadt zuguteElsdorf betreibt jetzt eigene Windparks mit 40 Megawatt

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Sieben neue ELS-Windräder sind im Bereich Frankeshoven (im Bild) und Tollhausen in Betrieb gegangen.

Die beiden städtischen Windparks bei Frankeshoven und Tollhausen leisten zusammen 40 Megawatt und sollen jährlich rund 68.000 Tonnen CO₂ einsparen.

Windparks in Frankeshoven und Tollhausen laufen

Die beiden städtischen Windparks im Bereich Frankeshoven und Tollhausen sind vor wenigen Tagen planmäßig in Betrieb gegangen. Wie die Stadt Elsdorf berichtet, haben die sieben Anlagen eine Gesamtleistung von rund 40 Megawatt. „Die erwarteten Überschüsse aus dem Betrieb fließen in den städtischen Haushalt und schaffen langfristig finanzielle Spielräume für wichtige Aufgaben und Projekte in Elsdorf“, heißt es in der städtischen Mitteilung.

Stadt ist alleinige Eigentümerin

Übernommen hatte die Stadt die beiden Windparks im August vom Unternehmen Energiekontor, die Stadt ist alleinige Eigentümerin. Die Stadt rechnet ab dem ersten vollen Betriebsjahr mit einem Jahresertrag von rund 90 Millionen Kilowattstunden. „Damit können rechnerisch mehr als 27.000 durchschnittliche Haushalte mit Strom versorgt und jährlich rund 68.000 Tonnen CO₂ eingespart werden“, teilt die Stadt Elsdorf mit.

Bürgermeister: Klimaschutz mit wirtschaftlichem Nutzen

Bürgermeister Andreas Heller betont: „Mit unseren Windparks nehmen wir einen Teil unserer Energieversorgung selbst in die Hand. Als Eigentümerin profitiert die Stadt langfristig vom Stromverkauf. So verbinden wir Klimaschutz mit einem konkreten wirtschaftlichen Nutzen für die Menschen in Elsdorf. Gerade angesichts der angespannten kommunalen Finanzlage sind zusätzliche Einnahmequellen wichtig“.

Energiekontor bleibt für den Betrieb zuständig

Energiekontor übernimmt weiter die technische und kaufmännische Betriebsführung und kümmert sich um die Optimierung des Anlagenbetriebs, heißt es in der Mitteilung der Stadt Elsdorf. (rag)