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Suche nach falschem PolizistenSeniorin aus Elsdorf um fünfstellige Summe betrogen

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Polizeifahrzeug im Dunkeln  (Symbolbild)

Mit einem Phantombild fahndet die Polizei nach einem Mann, der wegen eines Betrugsfalls gesucht wird. Er soll etwa 40 bis 50 Jahre alt und 1,60 bis 1,70 Meter groß sein. Ihm wird vorgeworfen, eine Seniorin aus Elsdorf Anfang Oktober um eine fünfstellige Summe betrogen zu haben.

Zum Phantombild hier klicken.

Fremder gab an, Geld auf Echtheit prüfen zu müssen

Bei der Elsdorferin meldete sich damals ein Mann, der sich als Polizist aus Mönchengladbach ausgab. Er bat die Frau, bei der Bank ihr gesamtes Geld abzuheben, um es der Polizei vor ihrer Wohnung zu übergeben, weil es auf Echtheit geprüft werden müsse. Das Geld bekäme sie dann von der Bank automatisch gut geschrieben. Der Betrug fiel auf, als sich die Frau später bei der Bank erkundigte, ob das Geld wie versprochen zurückgezahlt worden sei. Ein Bankmitarbeiter alarmierte daraufhin die Polizei.

Nach den Aussagen der Frau wurde das Phantombild von dem Mann gefertigt, der das Geld bei ihr abgeholt hatte. Der Täter soll ein gepflegtes Erscheinungsbild, schwarzes Haar, eine kräftige Statur und eine tiefe raue Stimme haben. Hinweise zu dem Fall nehmen die Ermittler unter 02233/520 oder per E-Mail an.

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:

„Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen.“

Betroffene sollten sich am Telefon nicht unter Druck setzen lassen und auflegen, sobald ihnen etwas seltsam vorkomme. „Kontaktieren Sie die Behörde, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese von der Telefonauskunft geben.“ (dv)