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Personalmangel in KitasSPD möchte Betreuungsausfälle in Erftstadt prüfen

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Die SPD beklagt, dass zu viele Kitas wegen Personalmangels vorübergehend schließen mussten.

Erftstadt – In jüngster Zeit mussten immer wieder Gruppen in städtischen Kindertagesstätten geschlossen werden, weil Personal fehlt. Das ist der Eindruck der Erftstädter SPD-Fraktion.

Größere Ausfälle habe es zum Beispiel vor Weihnachten in Gymnich und zuletzt an einer Kita in Liblar gegeben. Auch Eltern in Lechenich sollen berichtet haben, sie seien gebeten worden, ihre Kinder freitags zu Hause lassen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion. Deshalb fordern die Sozialdemokraten vom Jugendamt „eine detaillierte Analyse der Situation und das Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten“.

SPD fordert Antworten

„Diese Vorfälle widersprechen in eklatanter Weise dem Auftrag der Stadt, eine verlässliche Betreuung zu gewährleisten“, meint dazu der Fraktionsvorsitzende Bernd Bohlen. Das Jugendamt soll eine Liste mit den Ausfallzeiten jeder städtischen Kita erstellen sowie die Gründe dafür. Darstellen solle das Fachamt außerdem, wie es versuche, Schließungen zu vermeiden und welche Hilfe es für betroffene Eltern gibt.

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„Wissen will die SPD-Fraktion auch, wie viele Erzieherinnen im Schnitt je Monat aus welchen Gründen ausgefallen sind und wie viele Stellen derzeit nicht besetzt sind“, heißt es von den Sozialdemokraten. Außerdem erwarte die Fraktion konkrete Aussagen darüber, wie viele Stellen notwendig seien, um eine verlässliche Betreuung an den städtischen Einrichtungen zu garantieren, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Axel Busch.

„Wir haben große Hochachtung vor der Arbeit der Kitaleitungen sowie der Erzieherinnen und Erzieher, die ihr bestes geben, um auch Ausfallzeiten zu vermeiden und zu kompensieren“, machen Bohlen und Bosch deutlich. Mit ihrem Antrag wolle die Erftstädter SPD auch verhindern, dass das Personal in den Kindergärten auf Dauer in unerträglicher Weise beansprucht werden.