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Digitale FahrpläneAnzeigetafeln an Bushaltestellen in Erftstadt werden modernisiert

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Eine Frau erklärt zwei Frauen und einem Mann eine digitale Anzeigetafel an einer Bushaltestelle.

Verena Schuster, Prokuristin der REVG (2.v.l.), erklärte der städtischen Mobilitätsmanagerin Michaela Bartsch, dem REVG-Aufsichtsratsvorsitzenden Gregor Golland und Bürgermeisterin Carolin Weitzel die neue Technik an den Haltestellen.

Die Anzeiger informieren in Echtzeit über Abfahrten, Ankunftszeiten sowie mögliche Verspätungen, Störungen und Umleitungen.

Die Bushaltestellen in Erftstadt werden modernisiert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ersetzt die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) die gedruckten Aushangfahrpläne nach und nach im Stadtgebiet mit digitalen E-Paper-Anzeigern. In den kommenden Wochen sollen mehr als 80 Haltestellen in der Stadt mit digitalen Anzeigern ausgestattet werden.

Zu den ersten modernisierten Haltestellen gehört der Halt an der Theodor-Heuss-Straße in Liblar. Verena Schuster, Prokuristin der REVG, erläuterte dort Bürgermeisterin Carolin Weitzel, der städtischen Mobilitätsmanagerin Michaela Bartsch und dem REVG-Aufsichtsratsvorsitzenden Gregor Golland die neuen, digitalen Anzeiger.

Erftstadt: Vorlesefunktion für blinde und sehbehinderte Menschen

Die Anzeiger informieren Fahrgäste in Echtzeit über Abfahrten, Ankunftszeiten sowie mögliche Verspätungen, Störungen und Umleitungen, heißt es. Sie sollen künftig zudem Warnmeldungen anzeigen können.

Per Knopfdruck lasse sich eine Sprachausgabe aktivieren, die aktuelle Abfahrtszeiten und Zielhaltestellen deutlich vorlese, heißt es in der Mitteilung. Schuster: „Für sehbehinderte und blinde Menschen bieten die neuen Anzeiger eine wesentliche Erleichterung im Alltag.“ Weitzel, Bartsch und Golland betonten: „Mit den neuen digitalen Anzeigern machen wir unseren ÖPNV nicht nur intelligenter und verlässlicher, sondern für alle Bürgerinnen und Bürger noch besser zugänglich.“

Die Stadt setzt nach eigenen Angaben an vielen Standorten auf energieeffiziente E-Paper-Technologie mit Solarstrom. Die REVG, die die Anzeiger betreut, digitalisiert ihre Fahrpläne im gesamten Kreis, heißt es weiter. Bis zu 1400 Haltestellen sollen in drei Baustufen umgebaut werden. (eva)