Tag der offenen Tür der Kiesfirma Rhiem und SohnDumper kann sieben Elefanten heben

Prokurist Heinz Czerwonsky (r.) erklärte den Besuchern die Besonderheiten des Betonbeißers.
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Erftstadt-Erp – „Zerbeißer“ wird der gigantische Bagger genannt, der mit seinen „Zähnen“ mühelos auch bis zu 50 Zentimeter dicken Beton zerkleinern kann. Beim Tag der offenen Tür der Kiesfirma Rhiem und Sohn am Samstag, wurde der Gigant von vielen Besuchern bestaunt.
Und gerne erzählten ihnen der Prokurist des Unternehmens, Heinz Czerwonsky und der Geschäftsführer Manfred Schmacks, dass der Bagger mit einem anderen Vorsatz sogar Stahlträger problemlos entzweien kann. Doch das Monstrum war nicht die einzige Attraktion. Die Firma Rhiem und Sohn hatte eingeladen, um der Bevölkerung die Arbeiten am Standort einmal genau zu zeigen.
Viele ihrer monströsen Fahrzeuge standen zur Besichtigung parat, auch er sogenannte Dumper, ein Lkw dessen Schippe ein Fassungsvermögen von rund 35 Tonnen, das Gewicht von sieben Elefanten, hat. „Davon haben wir hier drei Fahrzeuge im Einsatz“, erklärte Czerwonsky.
Rundfahrten mit dem Bus erlaubten den Gästen auch Einblicke ins Erdinnere – bis in gut 30 Metern Tiefe. Auf dem rund 43 Hektar großen Gelände sind auch künstliche Seen und Tümpel angelegt worden.
600 Meter lange Förderbänder transportieren den Kies und Sand zu der Aufbereitungsanlage im Eingangsbereich der Grube. Dort wird der Kies gewaschen und nach Körnungen sortiert. Alle Besonderheiten waren aber auch auf dem Festgeländer an Stellwänden nachvollziehbar.
„Wir folgen beim Abbau dem natürlichen Kiesvorkommen“, erklärte Czerwonsky. Bevor jedoch neues Gelände erschlossen werde, steht eine archäologische Untersuchung an. „So haben wir hier sogar schon Werkzeuge aus der jungen Steinzeit und Schmuck aus der Bronzezeit gefunden“, sagte Czerwonsky.
Noch besser als die Ausstellungen und die großen Bagger fand der dreijährige Noah jedoch die Hüpfburg und den großen Sandkasten. Und damit stand der Knirps keineswegs alleine. Zeitweise tummelten sich dort eine ganz Schar angehender kleiner Baggerfahrer. Hüpfburg und Sandkasten waren sogar überdacht und somit geschützt vor dem Regen aufgebaut.
Große „Jungs“ konnten sich hingegen im großen „Sandkasten“ der auf dem Gelände aufgebaut war, austoben. Und einen echten Bagger durften sie dort auch fahren. Andreas Bauer (42), der wie er sagte, auch beruflich Bagger fährt, hatte einen Heidenspaß daran, mit Philipp (4) mit der Baggerschaufel eine große Sandburg zu bauen.
