In Gegenverkehr geratenDrei Personen bei Unfall in Dirmerzheim schwer verletzt

Feuerwehrleute untersuchen den Motor eines der beiden verunfallten Fahrzeuge.
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Erftstadt-Dirmerzheim – Drei Personen, ein zweijähriger Junge, seine 48-jährige Großmutter und ein 76-Jähriger sind bei einem Unfall am Mittwochmittag auf der Landesstraße 494 sehr schwer verletzt worden. Feuerwehr, Polizei, Notarzt und Rettungsdienst waren schnell vor Ort und kümmerten sich um die Personen. Nach der Behandlung am Unfallort wurden sie alle in die Krankenhäuser der Umgebung gebracht.
Der Unfall ereignete sind in Höhe der Mellerhöfe. Dort war gegen 11:30 Uhr ein 76-jährige Mann aus Hürth mit seinem Wagen mit Anhänger unterwegs in Richtung Nörvenich. Ersten Kenntnissen der Polizei zufolge ist er dann aus bisher noch nicht geklärter Ursache in Höhe des Siedlerweges zunächst rechts von der Fahrbahn abgekommen. Daraufhin habe er wohl noch versucht nach links gegenzusteuern. Noch ist völlig unklar, warum er dabei auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort war zu diesem Zeitpunkt eine 48-jährige Großmutter aus Erftstadt mit ihrem zweijährigen Enkel unterwegs in Fahrtrichtung Hürth. Der Aufprall war gewaltig.
Erftstadt-Dirmerzheim: Polizei sperrt Unfallstelle
Der 76-Jährigen wurde mit seinem Fahrzeug und Anhänger von der Fahrbahn in den Straßengraben geschleudert. Dort ging der Wagen in Flammen auf. Wie die Feuerwehr mitteilte hätten Ersthelfer Schlimmeres verhindert und den Schwerverletzten geistesgegenwärtig aus dem Wagen geholt. Als wenig später die Feuerwehr der hauptamtlichen Wache und der Löschzüge Dirmerzheim, Kierdorf und Gymnich unter der Leitung von Brandamtmann Bernd Jedecke am Unfallort eintrafen, bot sich ihnen ein Bild der Verwüstung. Fahrzeugteile und Glassplitter lagen weit verbreitet auf dem Asphalt. Der Wagen im Straßengraben stand im Vollbrand. Mit Wasser und Schaum konnte das Fahrzeug jedoch schnell gelöscht werden. Beide Wagen mussten abgeschleppt werden.
Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises sperrte die Unfallstelle während der Versorgung der Verletzten und der Unfallaufnahme ihrer Kollegen weiträumig ab.
