Bergheim/Rhein-Erft-Kreis – Busfahrer der RVK wie privater Auftragsunternehmer der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) dürfen während Linienfahrten nicht telefonieren, da die Fahrer dadurch vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden. Das wurde dem Bergheimer CDU-Beauftragten für den öffentlichen Personennahverkehr , Helmut Paul, bei der jüngsten Sitzung des Aufsichtsrats der REVG mitgeteilt.
Paul hatte von Fahrgästen erfahren, dass Busfahrer mit Mikrofon und Ohrstöpsel private Telefonate während der Linienfahrt führten. Ihm sei von konkreten Fahrfehlern, wie falschem Abbiegen, Überfahren von Bordsteinen und Vorbeifahren an Haltestellen trotz Aussteigewünschen während der Telefonate berichtet worden.
Trotz erneuter Anweisung an die Chauffeure durch die Verkehrsgesellschaft habe er in den vergangenen Tagen „dauertelefonierende Fahrer“ festgestellt und der REVG gemeldet. Fahrgäste, die diese „verkehrsgefährdende Unsitte“ (Paul) bemerken, sollen die REVG unter Nennung der Linie, der Fahrzeit und des Buskennzeichens unter (0 22 71) 76 85 20 informieren.
(ftz)