Die Heizungsanlage muss dringend erneuert werden. Das ehrenamtliche Team kämpft weiter für die Zukunft. Großes Sommerfest am Samstag, 12. September.
Neue HeizungsanlageDarum braucht „ein Stück Königsdorf“ in Frechen Hilfe

Für eine neue Heizungsanlage im Jugendzentrum JuMa Köngisdorf werden Unterstützer gesucht.
Copyright: JuMa Königsdorf
Das Jugend- und Kulturzentrum JuMa in Königsdorf an der Aachener Straße 564 steht erneut vor einer finanziellen Herausforderung: Nachdem der Erhalt des JuMa in den vergangenen Jahren durch großes ehrenamtliches Engagement gesichert werden konnte, geht es nun um die nächste wichtige Etappe: Die dringend benötigte Erneuerung der Heizungsanlage soll finanziert werden.
„Sie ist inzwischen mehr als 30 Jahre alt, ineffizient und zunehmend reparaturanfällig. Ersatzteile sind nur noch schwer zu beschaffen“, berichtet Werner Büttner von der ökumenischen Nachbarschaftshilfe miteinander-füreinander, die sich mit anderen Ehrenamtlern um die Einrichtung kümmert. Als Ersatz käme ausschließlich eine umweltfreundliche Wärmepumpe infrage, Diese sei aber nur sinnvoll, wenn gleichzeitig auch die Heizkörper und die Rohre innerhalb des Gebäudes erneuert würden, so Büttner. „Dafür fehlen uns grob geschätzt rund 50.000 Euro.“

Die Heizungsanlage im Jugend- und Kulturzentrum JuMa muss dringend erneuert werden.
Copyright: Werner Büttner
Diese Summe sei abzüglich der Mieteinnahmen, die noch bis zum Jahresende zu erwarten seien und inklusive der möglichen Gutachterkosten. Um dem Spendenziel näher zu kommen, organisieren die Ehrenamtliche für Samstag, 12. September, ein großes Sommerfest. Dabei sei klar, dass der Betrag nicht durch die Veranstaltung zusammenkomme, analysiert Büttner. Die Beteiligten hofften aber, mit möglichen Spendern und Sponsoren ins Gespräch zu kommen. Sie könnten helfen, den Jugendmagnet (JuMa) als zentralen Anlaufpunkt in Königsdorf und als Heimat der Pfadfinder, des Fairen Marktes, der Nachbarschaftshilfe sowie der dort ansässigen Kindertagespflege zu erhalten.
Der JuMa ist mehr als ein Gebäude. Er ist ein Stück Königsdorf und ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und sich engagieren. Wir möchten, dass das auch in Zukunft möglich bleibt
Bereits 2020 sendeten Vereine und Initiativen aus Königsdorf eine Hilferuf, da das JuMa vor dem Aus stand. Eine Gruppe von Ehrenamtler tat sich damals mit dem Ziel zusammen, den beliebten Treffpunkt an der Aachener Straße zu erhalten, Die Reaktion aus dem Ort war groß: Kirchenvorstand, Ortsausschuss, Pfadfinder, Fairer Markt und die Nachbarschaftshilfe sowie die Kindertagespflege „Elfenbande“ entwickelten gemeinsam Lösungen.
Sie haben bis heute einiges erreicht: Das Haus wird weiterhin für viele Veranstaltungen genutzt, zum Beispiel für das Juma-Café, den Reparaturtreff „Kö-Repair“ oder den fairen Markt. Die Räume können auch angemietet werden – etwa für Sportkurse, Feiern oder Vereinsveranstaltungen, für ein paar Stunden oder auch ein ganzes Wochenende. Der Saal ist heute ganzjährig zu mehr als 75 Prozent ausgelastet. Für mehrere Räume konnten Dauermieter gewonnen werden.
Ein Kreis von Patinnen und Paten sowie regelmäßige Spenden trägt dazu bei, den Betrieb zu sichern. Die ursprünglichen großen Sanierungspläne für das Gebäude seien erst einmal zurück gestellt, so Büttner. Priorität habe nun die Heizungsanlage. „Der JuMa ist mehr als ein Gebäude. Er ist ein Stück Königsdorf und ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen und sich engagieren. Wir möchten, dass das auch in Zukunft möglich bleibt“, so das ehrenamtliche Team.
Sommerfest
Das große JuMa-Sommerfest findet am Samstag, 12. September, ab 14 Uhr, an der Aachener Straße 564, statt. Es wird ehrenamtlich organisiert und durch Spenden finanziert. Unter anderem gibt es einen Auftritt des Tanzcorps der Weißpfennige, Musik vom Frechener Sänger und Gitarristen Sven Caßebaum, eine Tombola, eine Hüpfburg und Kinderspiele sowie Kaffee und Kuchen und Leckereien vom Grill.
