Positive Bilanz der gemeinsamen Streife. Spätschicht des Ordnungdienstes kann aktuell nur eingeschränkt stattfinden.
KontrollenSo lief der Einsatz von Polizei und Ordnungsamt in der Frechener Innenstadt

Einen gemeinsamen Einsatz absolvierten Polizei und das Ordnungsamt in der Frechener Innenstadt.
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Eine positive Bilanz zieht die Stadt Frechen aus einer gemeinsamen Aktion von Polizei und Ordnungsamt: Vier Polizeibeamte und ein Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes waren an einem Freitag Mitte April zwischen 17 und 1 Uhr zusammen im Einsatz und gingen in der Fußgängerzone sowie rund um St. Audomar und dem CJD-Bildungswerk Streife. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten die Gelegenheit zum Gespräch genutzt und auf Probleme aufmerksam gemacht – die Präsenz der Ordnungskräfte sei vielfach positiv aufgenommen, so die Stadt.
Wir werden diese enge Zusammenarbeit weiter fortsetzen
Zudem seien während der gemeinsamen Gewerbekontrollen mehrere Cafés und gastronomische Betriebe überprüft worden. In einzelnen Fällen seien Verstöße wie fehlende Rauchmelder, abgelaufene Feuerlöscher sowie Hinweise auf die Nichteinhaltung des Nichtraucher- und Jugendschutzesrechts aufgefallen. Diese würden nun durch das Ordnungsamt weiterverfolgt.
Auch die Kontrolle von Fahrzeugen und Personen sei erfolgreich verlaufen – ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz sei aufgefallen, zudem wären zehn Verwarngelder erlassen worden. Bürgermeister Uwe Tietz und die Erste Beigeordnete und Kämmerin Gudrun van Cleef betonten die Wichtigkeit der Kontrollen und versprachen: „Wir werden diese enge Zusammenarbeit weiter fortsetzen.“
Frechen: Fristlose Kündigung in der Probezeit
Van Cleef hatte aber auch in einer Sondersitzung des Rates in der vergangenen Woche mitgeteilt, dass zurzeit die Spätschicht des Ordnungsamtes nur noch alle zwei Wochen stattfinden könne. Der Grund sei Personalmangel, da eine Kraft noch in der Probezeit fristlos gekündigt worden sei. Noch in dieser Woche sollen laut der Dezernentin aber Bewerbungsgespräche geführt werden, um die Lücke bei den Mitarbeitenden wieder zu schließen.
Dies hat auch Auswirkungen auf die einjährige Pilotphase der neuen Hotline für den Ordnungs- und Servicedienst der Stadt, die im März eingerichtet wurde. Sie ist nun nicht mehr wie geplant montags bis mittwochs sowie freitags und samstags bis 22.30 Uhr unter 02234/5011749 erreichbar.
Auf Anregung der SPD-Ratsfrau Daniela Nieswandt soll nun geprüft werden, ob die Ausfallzeiten der Hotline der Testphase angerechnet werden und diese entsprechend verlängert werden kann. Nach der Probezeit soll ausgewertet werden, ob der Service dauerhaft eingerichtet wird.
