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KönigsdorfPfarrer Hubert Köllen gestorben

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Pfarrer Hubert Köllen starb mit 87 Jahren.

Frechen-Königsdorf – Hubert Köllen ist tot. Der beliebte Geistliche starb, wie erst jetzt bekannt wurde, bereits am vergangenen Mittwoch im St.-Elisabeth-Heim, wo er seit 1999 lebte und arbeitete.

Köllen wurde 1932 in Kerpen-Balkhausen als ältestes von sieben Geschwistern geboren und sollte eigentlich den elterlichen Bauernhof übernehmen. Dass er katholischer Priester wurde, begründete er anlässlich seiner Goldprimiz vor zehn Jahren mit einer „Initialzündung. Ich hatte keine Engelserscheinung“, wiegelte er damals mit seinem stillen, herzlichen Humor ab.

Kaplanjahre in Ratingen

Nach dem Abitur am Bergheimer Erftgymnasium studierte er Theologie in Bonn, München und Köln und wurde 1960 im Hohen Dom vom Kölner Erzbischof Josef Kardinal Frings zum Priester geweiht. Es folgten Kaplanjahre in Ratingen, bevor er als Religionslehrer und später als Spiritual am Bonner Priesterseminar arbeitet. 1975 wurde er zum Pfarrer von Bergheim ernannt. In seine dortige Zeit fällt die umfangreiche Sanierung der berggeschädigten St.-Remigius-Kirche.

Um kürzerzutreten, wechselte er 1989 als Pfarrer nach Pulheim-Sinthern und -Geyen. Nach zwei Jahren als Subsidiar in Rheinbach-Hilberath ging er 1998 als Hausgeistlicher in das St.-Elisabeth-Heim, wo er bis vor fünf Jahren in der geistlichen Betreuung der Bewohner tätig war.Im vergangenen Monat konnte Köllen, von langer Krankheit gezeichnet, noch sein 60-jähriges Priesterjubiläum im St.-Elisabeth-Heim feiern.

Die Beisetzung findet aufgrund der aktuelles Situation im Familienkreis statt. Eine Gedenkmesse ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.