In einem Zimmer brannte es am frühen Montagmorgen. Die Feuerwehr war mit fast 50 Kräften vor Ort.
52 Menschen evakuiertFeuer in Unterkunft für Geflüchtete in Hürth ausgebrochen

Auch über die Drehleiter wurde gelöscht.
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Ein Zimmerbrand in einer Unterkunft für Geflüchtete in Hürth-Gleuel an der Ernst-Reuter-Straße sorgte am frühen Montagmorgen (14. September) für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften. Der Alarm ging um 4.14 Uhr bei der Feuerwehrleitstelle ein. Ein Rauchmelder hatte die Menschen rechtzeitig aus dem Schlaf geweckt.
„Als wir eintrafen, schlugen bereits hohe Flammen im ersten Obergeschoss oben rechts aus dem Fenster“, schilderte der Sprecher der Feuerwehr Hürth, Helmut Schmitz, die Lage. Und: „Das Feuer drohte auch auf das Dach überzugreifen.“ Die meisten der 57 dort gemeldeten Personen hatten das Wohngebäude bereits verlassen. Der Rest der Menschen aus dem betroffenen Wohntrakt sei beim Eintreffen der Feuerwehr aus dem Haus gelangt – darunter auch eine Familie mit Kleinkindern.
Hürth: Ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl wurde verhindert
„Verletzt wurde niemand“, betonte Schmitz. Das Mehrfamilienhaus besteht aus zwei Gebäudeflügeln, in denen zum Zeitpunkt des Brandausbruchs 52 Menschen anwesend waren – 17 von ihnen wohnten in dem vom Feuer betroffenen Wohntrakt.
„Alle wurden noch hier am Einsatzort von unserem Rettungsdienst untersucht“, erklärte Schmitz. Später wurden sie in eine andere Unterkunft gebracht.
Dank der schnellen Löschangriffe von innen und außen konnten die Feuerwehrleute ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl verhindern. Um auszuschließen, dass sich in der Dachhaut trotzdem Glutnester gebildet haben, wurden mit Hilfe der Drehleiter stichprobenartig auch Dachziegel abgenommen.

Atemschutzträger standen zur Ablösung bereit.
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Unter der Einsatzleitung von Daniel Mohr waren rund 45 Feuerwehrleute aus allen ehrenamtlichen Hürther Löscheinheiten und der hauptamtlichen Wache im Einsatz. Die Ernst-Reuter-Straße war aufgrund des Feuerwehreinsatzes komplett gesperrt.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.