Verkehrskonzept in ArbeitSchulweg für Grundschüler in Efferen soll sicherer werden

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Ein Luftbild über die Kaulardstraße mit den Stadtbahngleisen.

Der Bahnübergang an der Kaulardstraße zwischen Lidl und Stadtbahnhof und Lidl ist einer der neuralgischen Punkte in Efferen.

Ein Verkehrskonzept soll die Verkehrsströme in Efferen neu ordnen. Mit Priorität wird die Verkehrssituation an den Grundschulen behandelt.

Ein Verkehrskonzept für Efferen soll die Verkehrsströme in dem stark belasteten Ortsteil neu ordnen und für Entlastung der Anwohner sorgen. Fertig wird das Konzept, mit dem der Planungsausschuss das Ingenieursbüro Bernard Gruppe beauftragt hat, allerdings erst im Herbst 2025. Schon vorab sollen sich die Verkehrsplaner mit der Situation am Grundschulstandort „Im Wiesengrund“ beschäftigen.

Die Schulpflegschaften der Don-Bosco-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule haben sich mit einer Reihe von Forderungen an die Ratsfraktionen gewandt. Sie wollen die Verkehrssituation mit Sperrungen, wie sie durch den NRW-Schulstraßen-Erlass seit Jahresbeginn möglich geworden sind, mit Einbahnstraßenregelungen und einer verbesserten Tempo-30-Beschilderung entschärfen.

Hürther Grundschulen schlagen Alarm

Die SPD-Fraktion griff den Forderungskatalog in einem Antrag für den Planungsausschuss auf, auch die CDU stellte dazu eine Anfrage. „Die Verkehrssituation hat sich am Schulstandort in Efferen in den letzten Jahren weiter verschärft“, so der planungspolitische Sprecher der SPD, Michael Kleofasz.

Darüber, dass die Lage an den Grundschulen mit Priorität behandelt werden soll, herrscht Einigkeit. „Während des Hol- und Bringverkehrs kommt es zu angespannten Verkehrssituationen, indem sich der ankommende und abfließende Verkehr gegenseitig festsetzt“, schildert CDU-Fraktionschef Björn Burzinski. „Wildes Parken“ verschärfe die Situation. Für die Kinder komme es dadurch zu gefährlichen Situationen auf dem Schulweg.

Konzept für Efferen soll alle Interessen unter einen Hut bringen

Das Ingenieurbüro wird schon im Oktober einen Lösungsvorschlag für den Verkehr an den Grundschulen vorlegen. Der Vorschlag soll zuvor im September bei einer Informationsveranstaltung diskutiert werden. Auch zum Verkehrskonzept insgesamt ist eine umfangreiche Bürgerbeteiligung mit Informationsveranstaltungen geplant.

In einem ersten Schritt hat das Planungsbüro mit Verkehrszählgeräten und Kameras flächendeckend die Verkehrsströme erfasst. Auf Basis dieser Daten wird ein Modell erstellt, mit dem die Auswirkungen unterschiedlicher Verkehrsführungen geprüft werden kann. „Unser Ziel ist, ein Gesamtkonzept zu erarbeiten, dass die Interessen von Anwohnerschaft, Auto-, Rad- und Fußverkehr harmonisiert und für einen in sich abgestimmten Verkehrsfluss durch den Stadtteil sorgt“, so Bürgermeister Dirk Breuer.

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